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Zug gedenkt der Opfer von 2001

Ökumenischer Gedenkanlass zum Zuger Attentat

Am Dienstag, 27. September, findet zum Jahrestag des Zuger Attentats von 2001 um 19 Uhr ein schlichter ökumenischer Gedenkanlass in der Kirche St. Oswald in Zug statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

Die Geistlichen Alfredo Sacchi, Domherr des Kantons Zug und Dekan der Römisch-Katholischen Kirche Kanton Zug, und Vroni Stähli, Pfarrerin des Reformierten Pfarramtes Baar-Neuheim, werden zum Jahrestag des Zuger Attentats von 2001 in der Kirche St. Oswald in Zug einen ökumenischen Gedenkanlass durchführen. Dieser Moment der Besinnung wird musikalisch umrahmt.

Zeichen der Anteilnahme

Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung ein, wie in den Vorjahren an dieser Andacht ein Zeichen der Würdigung der Opfer zu setzen und gleichzeitig die Anteilnahme gegenüber allen Betroffenen auszudrücken. Gemeinsamkeit in der Trauer gibt Kraft, das noch heute Unfassbare zu akzeptieren. Ein öffentliches Andenken ist für den Regierungsrat wichtig, weil mit dem Attentat auch ein direkter Angriff auf den Staat und seine Repräsentantinnen und Repräsentanten erfolgte. Spätere Generationen sollen den Gedenkanlass auch als Mahnung auffassen, dass unsere Gemeinschaft im Allgemeinen und der Staat im Besonderen Gewalt nicht toleriert. Aus diesem Grund hat der Regierungsrat beschlossen, auch in den kommenden Jahren eine Besinnung durchzuführen.

Kirchenglocken für den Frieden

Am Mittag des Jahrestages des Zuger Attentats läuten im Kanton Zug die Kirchenglocken im Gedenken an das Attentat von Zug sowie zur Erinnerung an alle Opfer von Gewalt auf der Welt. Auf dem Regierungsgebäude weht die Zuger Fahne auf Halbmast. Die Gräber der Ver- storbenen werden mit Blumen und einer würdigen Schleife versehen. Zudem wird die Gedenkstätte «Einschnitt» beim Regierungsgebäude mit Blumen geschmückt.

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