Bilanz der Polizei

Noch nie feierten so viele Fasnächtler am Monstercorso

Die Fasnacht war durchgehend gut besucht. (Bild: mik)

Das schöne Wetter hat mehrere hunderttausend Fasnächtlerinnen nach Luzern gelockt. Das Monstercorso verzeichnet sogar einen neuen Rekord. Die Fasnachtstage seien aber grösstenteils friedlich verlaufen, bilanziert nun die Polizei.

Die Luzerner Polizei zieht eine positive Bilanz zur diesjährigen Luzerner Fasnacht. Die Behörden seien jedoch durch die hohe Anzahl an Besuchern stark gefordert gewesen, schreiben sie in einer Mitteilung. Insgesamt feierten rund 298'000 Fasnächtlerinnen vom Schmutzigen Donnerstag bis zum frühen Aschermittwoch. Im Rekordjahr 2023 waren es 314'000.

Das diesjährige Monstercorso verzeichnet Rekordzahlen mit geschätzten 40'000 Besucherinnen. In der Nacht auf den Aschermittwoch feierten 20'000 Personen den Abschluss der fünften Jahreszeit.

Fast doppelte so viele Festnahmen wie im Vorjahr

20 Personen musste die Polizei dieses Jahr festnehmen (Vorjahr: 11). Streitigkeiten, Auseinandersetzungen, mutmasslicher Taschendiebstahl und Ausnüchterung waren die hauptsächlichen Gründe dafür. Weiter führte die Polizei rund 200 Personenkontrolllen durch und verwies 50 Personen aufgrund von störendem Verhalten.

Der Behörden sperrten den Rathaussteg über die Fasnachtstage mehrmals. Erstmals aktivierten sie auch ein Einbahnsystem um den Kapellplatz sowie auf der Reussbrücke. Diese Massnahmen hätten sich laut den ersten Erkenntnissen bewährt. Auch die Armbändeli für Kinder, um diese schnell wieder zu ihren Begleitpersonen zu bringen, hätten sich als zuverlässig erwiesen.

Auch das Luzerner Kantonsspital zieht eine positive Bilanz. «Trotz der erneut hohen Besucherzahlen während der Fasnacht verliefen diese Tage für unser Rettungspersonal äusserst ruhig», sagt Manuel Wanzenried, der betriebliche Leiter des Rettungsdienstes. Insgesamt verzeichnet der Rettungsdienst 29 Einsätze, schreibt das Luks in einer Mitteilung. Bei gut der Hälfte war der übermässige Alkoholkonsum der Grund. Schwerwiegende Fälle habe es nur vereinzelt gegeben.

Verwendete Quellen
  • Mitteilung der Luzerner Polizei
  • Mitteilung des Luzerner Kantonsspitals
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