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Wahrzeichen der Stadt Luzern wird gepimpt

Neue Bilder für die Kapellbrücke? Stadtrat zeigt sich offen

Die Lücken auf der Kapellbrücke sorgen immer wieder für Diskussionen.

(Bild: les)

Die Diskussion um die Bilder auf der Luzerner Kapellbrücke läuft seit Jahren. Nun will der Stadtrat in der Sache vorwärts machen. Auch zeitgenössische Bilder könnten bald das Denkmal zieren.

Es ist ein neuer Anlauf gegen leere Giebel im Luzerner Wahrzeichen. Vertreter von SP, Grüne, GLP und CVP haben eine Motion eingereicht, die den Stadtrat auffordert, die seit dem Brand 1993 leeren Dreiecke wieder zu bebildern – aber mit zeitgenössischer Kunst (zentralplus berichtete)

Der Stadtrat steht dem Kernanliegen offen gegenüber. Er hat bereits in der Vergangenheit aufzeigt, wie er die Aufwertung angehen will. Mit einem Legat sei auch die finanzielle Basis gegeben (zentralplus berichtete).

Die Motionäre verlangen, dass die nach dem Brand von 1993 im Jahr 2002 etablierte Hängeordnung auf der Kapellbrücke revidiert werden soll. Die heutigen Leerstellen auf der Brücke sollen mit einem neu zu schaffenden Bilderzyklus ergänzt werden. Die neuen Bilder sollen für unsere heutige Gesellschaft relevante geschichtliche Ereignisse und Prozesse darstellen, und die neue Hängeordnung soll dem Parlament vorgelegt werden. 

Gespräche mit Kanton und Bund stehen im Vordergrund

Der Stadtrat bekräftigt in seiner Antwort, dass er das Projekt nun angehen will. Das Gesamtkonzept und die Teilprojekte «Beleuchtung» und «Hängeordnung» werden im Sommer dieses Jahres gestartet. Für das Teilprojekt «Hängeordnung» will der Stadtrat als ersten Schritt und auf Grundlage einer einfachen Auslegeordnung den möglichen Spielraum für eine neue Hängeordnung mit Bund und Kanton klären. Mit den Erfahrungen, die nach dem Brand gemacht wurden, sei es nicht zielführend, anzufangen, bevor nicht die Haltung von Bund und Kanton geklärt seien. 

Der Stadtrat möchte – falls der nötige Spielraum gegeben sei – eine Kooperation mit der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Betracht ziehen. Als gesichert angenommen wird, dass auch in Zukunft keine Bildkopien auf der Kapellbrücke aufgehängt werden dürfen. 

Heute erinnern an vielen Stellen verkohlte Bilder an der Brücken-Brand von 1993.

Heute erinnern an vielen Stellen verkohlte Bilder an der Brücken-Brand von 1993.

(Bild: les)

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