Millionenlohn für Chefs von Luzerner und Zuger KB

Der frühere Chef der Luzerner Kantonalbank, Bernard Kobler, verdiente 2013 insgesamt 1’030’417 Franken. Noch etwas mehr war es letztes Jahr beim CEO der Zuger Kantonalbank, Pascal Niquille. Er kam einschliesslich variabler Vergütungen, Spesen oder Zulagen auf 1’251’000 Franken. Dies geht aus den aktuellen Geschäftsberichten der Banken hervor.

Sowohl Niquille wie auch Kobler figurieren damit bezüglich Salär auf den ersten sechs Plätzen der Schweizer Kantonalbanken-Chefs. Die Liste, die das Konsumentenmagazin «Saldo» erstellte, vergleicht die Einkommen dabei mit der Gesamtentschädigung der Regierungspräsidenten der jeweiligen Kantone. Beim Zuger Beat Villiger war dies 396’430 Franken, beim Luzerner Regierungsrat Guido Graf 265’542 (hier ohne Vorsorgegelder). Damit verdienten die Chefs der mehrheitlich in Staatsbesitz befindlichen Banken drei- bis viermal mehr als der oberste Regierungsvertreter.

Die Liste führen übrigens die Kantonalbanken-Chefs der Waadt, Zürich und Genf an. Im Kanton Waadt verdiente der Kantonalbanken-Chef Pascal Kiener mit 2,33 Millionen Franken fast neunmal so viel wie der Regierungspräsident.

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