Meist negativ in den Medien

Berichtet das Schweizer Fernsehen SRF über den Kanton Luzern, so sind die Inhalte über 40 Prozent negativ. Das zeigt eine Studie von «Media Tenor», welche insgesamt 3889 Berichte der SRF-Sendungen Tagesschau, 10 vor 10, Börse und Kassensturz in der Zeit von Juli 2011 bis März 2014 untersuchte. Dies berichten die «Obersee Nachrichten».

Fritz Goergen, Medienexperte und Projektpartner der Media Tenor, betont, dass es nicht so sei, dass SRF etwas gegen einzelne Kantone habe. Doch wer die Kommunikation dem Zufall überlasse, werde Opfer von schlechten Nachrichten. «Wenn die Statistik so schlecht ausfällt wie in der Zentralschweiz, dann ist die Kommunikation unprofessionell», so Goergen.

Gegenüber von «20 Minuten» rechtfertigt sich Andreas Töns, Informationschef des Kantons Luzern, dass die Luzerner Behörden und die Verwaltung den Auftrag haben, die Öffentlichkeit aktiv, umfassend, offen und zeitgerecht über ihre Ziele und Tätigkeiten zu informieren. «Davon abgesehen gibt es natürlich auch immer wieder unangenehme Sachverhalte zu kommunizieren», so Töns.

Der Kanton Zug schneidet in der Studie leicht besser ab, weist aber über 30 Prozent negative Berichte aus. Total wurde im Untersuchungszeitraum 150 Mal über den Kanton Luzern, knapp 50 Mal über den Kanton Zug berichtet.

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