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Mehr zu Andy Wolfs Entlassung

Die Entlassung des langjährigen Radio-Pilatus-Moderators Andy Wolf hat hohe Wellen geschlagen und Fragen ausgelöst (zentral+ berichtete). Jetzt schieben das Privatradio und Wolf auf der Webseite des Radios eine gemeinsame Erklärung nach und reagieren damit «auf die vielen Reaktionen und widersprüchlichen Äusserungen in den Medien».

Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses von Andy Wolf mit Radio Pilatus sei aus unternehmerischen Gründen erfolgt und entspreche den arbeitsrechtlichen Normen, heisst es auf der Webseite von Radio Pilatus. «Andy Wolf wurde nicht fristlos gekündigt, sondern im Rahmen einer ordentlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses freigestellt, wie es bei Personen, die eine Funktion in der Öffentlichkeit wahrnehmen, durchaus üblich ist.»

Radio Pilatus bedauert, dass bei der darauf folgenden Kommunikation Fehler passiert sind und entschuldigt sich dafür. Andy Wolf habe in den vergangenen Jahren viel für Radio Pilatus geleistet und sich während der gesamten Dauer des Arbeitsverhältnisses nichts zu Schulden kommen lassen. «Andy Wolf hat Radio Pilatus über Jahre hinweg stark geprägt. Wir danken ihm für seine langjährige erfolgreiche Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute», sagt Verwaltungsratspräsident Jürg Weber. Andy Wolf seinerseits wird mit folgendem Satz zitiert:  «Ich danke Radio Pilatus für 24 spannende und prägende Jahre. Jetzt fängt für mich ein neuer beruf­licher Lebens­abschnitt an, auf den ich mich freue.»

Damit hat es sich aber auch schon wieder mit den Informationen. Weder Radio Pilatus noch Andy Wolf würden sich zu diesem Fall weiter äussern, heisst es zum Schluss.

Zum Grund der Trennung hatte CEO Joachim Freiberg am 29. März gegenüber der «NLZ» erklärt, der Sender befinde sich zurzeit in einem «hochdynamischen Prozess von Digitalisierung und Online-Journalismus», in diesem Umfeld habe Wolff nicht seine besten Talente gehabt.

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