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Stadtzuger Politiker besorgt um Umwelt

Mehr Kohle für Zuger Seefest – aber weniger fürs Feuerwerk

Das Feuerwerk am Seefest 2017. Dieses Jahr soll es grösser ausfallen.

(Bild: Christian H. Hildebrand)

Das Zuger Seefest 2018 war ein Erfolg. Und das, obwohl der Verein Zug Sports recht kurzfristig für die Freiwillige Feuerwehr Zug (FFZ) als Veranstalter eingesprungen war. Dafür wollte er von der Stadt Zug auch mehr Unterstützungsgelder – welche diese nur mit Abstriehcne genehmigen mochte.

Der Verein möchte das Seefest auch in den folgenden Jahren durchführen und ist auf den finanziellen Rückhalt durch die Stadt Zug angewiesen. Bisher leistete die Stadt einen Beitrag von 100’000 Franken, darunter 40’000 für das Feuerwerk. 2018 wurden jedoch nur 30’000 Franken für das Feuerwerk veranschlagt. Der Verein Zug Sports beantragte daher für die Folgejahre einen Gesamtbeitrag von jeweils 129’000 Franken, und für das Feuerwerk sollen wieder 40’000 Franken zur Verfügung stehen.

In der Debatte im Zuger Stadtparlament von Dienstag waren sich ausnahmsweise fast alle Parteien einig: Die Unterstützung des Vereins durch die Stadt war unbestritten. Alle Fraktionen stimmten für ein Feuerwerk im Gegenwert von 30’000 anstelle von 40’000 Franken. In der Debatte wurde immer wieder die Umwelt- und Feinstaubbelastung betont.

Der GGR war sich grossmehrheitlich darüber einig, dass das Seefest nicht weiter wachsen solle und wollte den um 10’000 Franken reduzierten Beitrag an das Feuerwerk nicht in andere Festelemente verschieben. Damit kürzte das Stadtparlament den Gesamtbeitrag auf 119’000 Franken.

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