Meggen sorgt für internationale Schlagzeilen

In der Luzerner Gemeinde Meggen dürfen nur drei Flüchtlinge gleichzeitig ins Hallenbad. Diese Nachricht sorgte nicht nur in hiesigen Medien für Schlagzeilen, sondern ist nun auch im Ausland angekommen.

Die Geschichte sorgte weitherum für Kopfschütteln: Eine Gruppe Asylsuchende wollte in Meggen ins Hallenbad gehen. Der Bademeister fing die Flüchtlinge allerdings am Eingang ab und informierte sie über die neue Gemeinderegelung: «Maximal drei Asylbewerber dürfen gleichzeitig das Bad betreten.» Der Grund dafür seien die Grösse des Beckens und die sehr beschränkten Platzverhältnisse (zentral+ berichtete).

Diese Nachricht schlug hohe Wellen – so dass nun gar im nahen Ausland Ausläufer davon spürbar werden. So nahm das deutsche Nachrichtenmagazin «Focus» die Geschichte auf. Dort heisst es: «Auch in anderen Städten gab es bereits Diskussionen über das Thema Flüchtlinge und Schwimmbäder, nachdem es in der Vergangenheit teilweise zu Belästigungen gekommen war. Gelöst wurde die Problematik vielfach durch verstärkte Aufsicht durch das Badepersonal oder die Ausgabe von Infozetteln. Auch ein Badeverbot für männliche Flüchtlingen gab es bereits. Einen Ausschluss von Flüchtlingen mit der Begründung, es gebe zu wenig Platz, gab es bislang jedoch noch nicht.»

Entsprechend spricht das deutsche Nachrichtenmagazin von einer «Absurdität» und nennt den Grund für das Eintrittskontingent «unglaublich».

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