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Ehre für Dominique Devenport

Luzernerin spielt «Kaiserin Sissi» auf RTL

Dominique Devenport und Jannik Schümann als Sissi und Franz. Fotoquelle: TVNOW / Story House Pictures / René Arnold (Bild: TVNOW / Story House Pictures / René Arnold)

Ein Glas Wein in der Hand, Guetzli auf dem Teller und Sissi auf dem Fernseher. Dies gehört für viele zu der Winterzeit dazu. In diesem Winter gibt es eine neue «Sissi» Serie. Die gebürtigen Luzernerin Dominique Devenport ist dort in der Hauptrolle als Kaiserin zu sehen.

Eingehüllt in eine Kuscheldecke und die Augen auf den Bildschirm gerichtet. So haben wohl viele Leute schon die eine oder andere Minute «Sissi» gesehen. Auch wenn die Filmtrilogie mit Romy Schneider schon 66 Jahre alt ist, den Zauber haben die Werke immer noch.

RTL will von diesem Zauber profitieren und erweckt die Kaiserin zu neuem Leben. Auf dem Streamingportal RTL+ ist in einer sechsteiligen Serien-Neuauflage «Sisi» als Kaiserin Elisabeth von Österreich zu sehen.

Sissi oder Sisi?

Die Filme aus den 50er Jahren von Ernst Marischka schreiben die Kaiserin noch «Sissi». Die Macher der neuen Serie «Sisi». Der Grund liegt in der historischen Korrektheit. Die Kaiserin schrieb sich tatsächlich «Sisi»

Belegt ist dies dank eines Ausstellungsstückes. Das Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau besitzt eine Tabakdose, die Ludwig II. Kaiserin Sisi schenkte. Auf der Innenseite sind diese Worte eingraviert: «Angebetete, aufrichtig geliebte Sisi! Niemand auf Erden ist mir so teuer als Du! Ludwig»

Die neuen RTL-Filme wollen sich historisch mehr an die Tatsachen halten, und so ist diese Schreibweise auch logisch.

Ein Traum für die gebürtige Luzernerin

Für die 25-jährige Dominique Devenport ist dies eine Traumrolle. Gegenüber dem Blick sagt die gebürtige Luzernerin: «Als kleines Mädchen wollte ich unbedingt Prinzessin werden, Glitzerkleider tragen und in einem Schloss wohnen.»

Die Schauspielerin lebt in Deutschland. Ihr Vater ist Amerikaner und ihre Mutter ist Schweizerin. «Sisi» beschert ihr nun ihre erste Hauptrolle. Und für diese musste sie einiges lernen.

Auf dem Stundenplan stand für Dominique Devenport Tanz- und Reitunterricht. Was der gebürtigen Luzernerin besonders bleiben wird, sind die Termine vor dem Spiegel. Gegenüber dem Blick meint Devenport, ihr bleibe vor allem die «unfassbar vielen Kleider-Anproben und Maskenbildtermine».

Die letzten Anproben werden dies wohl nicht gewesen sein. Eine zweite Staffel ist schon in Vorbereitung.

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