News
Von der Zuger Polizei nominiert

Luzerner Polizei will nicht zu «Jerusalema» tanzen

Die Zuger Polizei tanzt zum Song Jerusalema. (Bild: Screenshot Youtube Zuger Polizei)

Die Zuger Polizei hat sich mit ihrem «Jerusalema»-Video inzwischen 18 Millionen Klicks ertanzt. Für die Berufskollegen aus Luzern kommt die Teilnahme an der Internet-Challenge dennoch nicht infrage.

Zu einer Challenge im Internet gehört, dass, wer sie annimmt, gleich nächste Kandidaten nominiert. So hat die Zuger Polizei, die mit ihrem Video einen Hit gelandet hat, auch die Luzerner Polizei aufgefordert, sich in Vollmontur zur Musik zu bewegen (zentralplus berichtete).

Dort findet man allerdings nicht, dass man auf den Trend aufhüpfen muss: «Wir leben in einer Pandemie und im Lockdown, wo die Bevölkerung dazu angehalten ist, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Da finden wir es nicht angebracht, wenn die Mitarbeitenden der Luzerner Polizei gleichzeitig tanzen», sagt Christian Bertschi, Kommunikationschef der Luzerner Polizei gegenüber «20 Minuten».

Luzerner Polizei lehnt die Challenge ab

Bertschi attestiert dem Video der Zuger Berufskollegen zwar «hohe Qualität» und dass es durchaus Heiterkeit versprühe. Über den Zeitpunkt der Veröffentlichung könne man allerdings «geteilter Meinung» sein: Das war nämlich an dem Tag, als der Bundesrat die Covid-Massnahmen verschärfte und verlängerte. Kurz: Die Challenge nehmen die Luzerner Polizisten nicht an.

«20 Minuten» hat auch bei der Zuger Polizei nachgefragt, wo man sich angesprochen auf negative Reaktionen betont gelassen gibt. Nachdem man inzwischen auch die Urheberrechte abgeklärt hat, betont Polizeisprecher Frank Kleiner, dass nur eine Minderheit der Corps und Personen sich kritisch geäussert hätten und man stattdessen den meisten «ein Lächeln ins Gesicht zaubern» konnte.

Themen
Deine Ideefür das Community-Voting

Die Redaktion sichtet die Ideen regelmässig und erstellt daraus monatliche Votings. Mehr zu unseren Regeln, wenn du dich an unseren Redaktionstisch setzt.

Deine Meinung ist gefragt
Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Bitte beachte unsere Netiquette.