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Überraschung unter Wasser

Luzerner Polizei fischt Granaten-Bestandteile aus Reuss

Die Luzerner Polizei zeigt ihren «Fang». Die Granat-Teile wurden fachgerecht entsorgt. (Bild: )

Was würdest du machen, wenn du beim Schwimmen in der Reuss plötzlich Teile von Granaten findest? Ein Mann hat richtig gehandelt und die Polizei informiert. Diese erklärt, was dies für spezielle Teile sind.

Das ist eine Meldung, welche nicht alltäglich bei der Einsatzleitzentrale eintrifft. Wie die Luzerner Polizei auf Social Media schreibt, gibt diese Meldung ein: «Wir sind hier an der Reuss und haben am Ufer Munition oder zumindest Munitionsreste festgestellt.»

Der Melder hat dann den Uniformierten vor Ort seinen Fund gezeigt. Ein Sprengstoffspezialist der Luzerner Polizei hat diese Teile in der Reuss dann untersucht. Dieser habe dann auch Kontakt mit der Blindgängermeldezentrale aufgenommen.

Es sind Teile von Beleuchtungsgranaten

Die Experten konnten am Ende eine Entwarnung gegeben. «Es handelte sich um Bestandteile von abgefeuerten und dadurch nicht mehr gefährlichen Beleuchtungsgranaten», erklärt die Polizei auf Social Media. Der Fund wurde danach eingesammelt und fachgerecht entsorgt.

Der Mann hat absolut richtig gehandelt. Wenn du einen Blindgänger, oder eben Teile von Munition findest, solltest du diesen Fund niemals berühren. Markiere den Fundort und mache eine Meldung. Dies kannst du via Polizei machen oder auch das offizielle «Blindgänger App» (ja, das gibt es!) herunterladen.

Die Armee erklärt das richtige Vorgehen hier nochmals in einem Video.

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