«Rosa Lavache» ist bereits wieder Geschichte

Luzerner Polizei beendet Wohnungsbesetzung an der Güterstrasse

An der Güterstrasse 7 wurde eine Wohnung im ersten Stock besetzt. Andere Wohnungen des Gebäudes sind gleichzeitig noch bewohnt.

(Bild: jav)

Am Mittwochmorgen hat die Luzerner Polizei im Gebäude an der Güterstrasse eine Kontrolle durchgeführt. Es befand sich niemand in der Wohnung – und so hat die Polizei die Besetzung sogleich beendet.

Am Mittwoch, kurz nach 10.30 Uhr, hat die Luzerner Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft eine Kontrolle in der besetzten Wohnung an der Güterstrasse 7 durchgeführt. Zum Kontrollzeitpunkt befanden sich keine Personen vor Ort, teilt die Polizei mit. Die anonymen Besetzer haben sich wohl zurückgezogen.

Der rechtmässige Zustand sei wieder hergestellt worden. Dies war der Auftrag der Staatsanwaltschaft. Deshalb sei die Besetzung von der Polizei offiziell als beendet erklärt worden. Der Besitzer werde nun die entsprechenden Sicherungsmassnahmen in die Wege leiten, damit das Gebeäude nicht wieder in Beschlag genommen werden kann, so Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei.

Noch am Montag gaben die Besetzer unter dem Pseudonym «Rosa Lavache» bekannt, dass sie weitermachen wollen. Was wäre also passiert, wenn die Besetzer vor Ort gewesen wären? «Wir hätten sie zwecks Einvernahme festnehmen müssen», sagt Urs Wigger.

Die Wohnung an der Güterstrasse war seit dem 3. Januar besetzt (zentralplus berichtete). Die anonymen Besetzer wollten im teilweise leerstehenden Haus eine autonome Schule einquartieren. Die SBB hatten als Besitzerin der Liegenschaft bereits Strafanzeige eingereicht (zentralplus berichtete). Da die Besetzer nicht festgenommen werden konnten, läuft die Anzeige weiterhin gegen unbekannt. Die Untersuchungen seitens der Behörden führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

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