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Zürcher ÖV-Experte soll Unterstützung leisten

Luzerner Metro-Initianten holen Paul Stopper ins Boot

So soll der Eingang zur Metro am Schwanenplatz aussehen.

(Bild: zVg)

Wenn es darum geht, wie das Verkehrsproblem in Luzern zu lösen ist, gehen die Meinungen weit auseinander. Einer der Ansätze: Das Projekt «Metro Luzern». Dieses soll nun dank prominenter Unterstützung ein Comeback feiern.

Das vor fünf Jahren lancierte Projekt «Metro Luzern» vom Ibach bis zum Schwanenplatz stiess zuletzt bei den Stadtpolitikern auf wenig Begeisterung (zentralplus berichtete). Nun wollen die Initianten um den Ingenieur Marcel Sigrist ihrer Idee wieder Auftrieb verleihen.

Und zwar mit der Unterstützung durch Paul Stopper. Dieser war massgeblich an der Realisierung des zweiten Durchgangsbahnhofs in Zürich beteiligt. Gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» begründet Stopper sein Engagement mit dem dichten Verkehr, den er selbst am Luzerner Pilatusplatz erlebt habe.

Seit der Abschaffung der Trams in den Sechzigerjahren sei in Luzern in Sachen ÖV nicht mehr viel passiert. Entsprechend sei es höchste Zeit, dass in die Infrastruktur investiert werde, so Stopper.

Metro wäre beliebig erweiterbar

Der entscheidende Vorteil des Projekts sei, dass es beliebig erweiterbar sei bis hin zu einem verzweigten Streckennetz in die ganze Agglomeration Luzern. Er betont, dass die Metro gar nicht zwingend durchgehend unterirdisch verlaufen müsste.

Stopper gibt zudem den Luzerner Stadtpolitikern Tipps, wie sie mit den Initiativen bezüglich Metro und Parkhaus Musegg umgehen sollte. Das Szenario, dass weiterhin alle Touristencars in die Innenstadt fahren, sei abzulehnen. Dies gelte auch für das Parkhaus Musegg und den Durchgangsbahnhof.

Die Metro sei die nachhaltigere Lösung, weil Cars und Autos von der Stadt ferngehalten werden und gleichzeitig ein neues, zuverlässiges und attraktives ÖV-System entstehe, äussert sich Stopper weiter in der «Zentralschweiz am Sonntag».

 

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