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Wahlempfehlung sorgt für Irritation

Luzerner Katholikinnen schneiden FDP- und SVP-Frauen

Die Jesuitenkirche in Luzern, anliegend am Regierungsgebäude.

(Bild: giw)

SVP-Kantonsrat Pirmin Müller ärgert sich darüber, dass der Schweizerische Katholische Frauenbund (SFK) des Kantons Luzern nur Kandidatinnen aus CVP, SP, Grünen und GLP zur Wahl empfiehlt. Die Präsidentin räumt Fehler ein.

«Warum sollten bürgerliche Frauen sich im Katholischen Frauenbund engagieren?», fragt SVP-Kantonsrat Pirmin Müller auf Facebook rhetorisch. Man werde ja abgelehnt. Damit spricht der 41-Jährige auf die Wahlempfehlung des SFK an, die keine SVP- Kandidatinnen umfasst.

Die Beschränkung auf Frauen aus den Lagern von CVP und links-grün keine Absicht, wie SKF-Luzern-Präsidentin Daniela Merkel-Lötscher gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt.

Nach der Kritik werden nun alle Frauen unterstützt

Man habe einen Aufruf unter den Kandidatinnen gemacht. Von der SVP hätten sich bis zur gewährten Frist keine Frauen gemeldet. Sie bedaure das: «Wir wollten nie jemanden brüskieren, denn wir sind parteipolitisch neutral», wird Merkel-Lötscher zitiert.

Die FDP anzuschreiben habe man bei dem Aufruf vergessen. Das sei eine Panne gewesen. «Ich entschuldige mich bei der FDP in aller Form», sagt Merkel-Lötscher in dem Bericht weiter. Deshalb werde man nun auf der Website und auf Facebook verbreiten, dass man grundsätzlich alle Frauen unterstütze, die sich für Gesellschaft, Politik und ein gemeinsames Zusammenleben engagieren.

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