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Bistum Basel bestätigt den Zoll-Vorfall in Indien

Luzerner Kaplan schmuggelte Gold für «wohltätige Zwecke»

Die seltsame Geschichte über einen Luzerner Priester, welcher in Indien Goldbarren geschmuggelt haben soll, scheint sich zu bestätigen. Das Bistum Basel verschickt eine Mitteilung.

Eine schräge Story verbreitete sich am Dienstag in den Schweizer Medien: Ein 59-jähriger Priester, welcher etwas mit Luzern zu tun haben soll, versuchte in Indien Goldbarren – eingewickelt in Schockoladenpapier – durch den Zoll zu schmuggeln (zentralplus berichtete).

Über diese Geschichte berichtete als erstes «The Hindu», eine indische Tageszeitung. Es habe sich um drei Goldbarren zu je 100 Gramm gehandelt – diese haben zusammen einen Wert von knapp 12’000 Franken. Der Priester sei durch den Zollfrei-Ausgang gegangen, wurde aber gestoppt.

Nun bestätigt der Kommunikationsverantwortliche des Bistum Basel, Hansruedi Huber, dass der Priester in Luzern angestellt ist: «Issac K. ist als Kaplan im Seelsorgeverband Beromünster-Neudorf-Pfeffikon-Rickenbach-Schwarzenbach tätig ist und befindet sich gegenwärtig in Indien in den Ferien.»

Man habe mit ihm Kontakt aufgenommen und ihn um eine Stellungnahme gebeten. «Nach eigenen Angaben beabsichtigte er, die 300 Gramm Gold in Indien für wohltätige Zwecke einzusetzen», so Huber in einer Mitteilung.
 
Mehr könn man im Moment dazu nicht sagen, da weitere Informationen fehlen würden.

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