Offener Brief an den Stadtrat

Luzerner Jungparteien wollen eine AG Ufschötti

Die Jungparteien und das Jugendparlament der Stadt Luzern sehen in einer AG Ufschötti die beste Möglichkeit, den Herausforderungen zu begegnen. (Bild: Stefan Kämpfen)

Die Luzerner Jungparteien und das Jugendparlament der Stadt Luzern haben sich in einem offenen Brief an den Stadtrat zusammengeschlossen. Sie wollen eine Arbeitsgruppe, die sich mit den Herausforderungen bei der Ufschötti befasst.

Die Ufschötti ist ein Ort für alle: ein friedlicher Treffpunkt zum Baden, für ein Volleyballspiel, den Start zum Ausgang. Den Jungparteien und dem Jugendparlament liegt sie besonders am Herzen. Deswegen hatten sich die Juso, die Junge Mitte und die Jungfreisinnigen erst Mitte August zu einem seltenen Bündnis zusammengeschlossen und sich gemeinsam gegen mehr Polizeipräsenz bei der Ufschötti ausgesprochen (zentralplus berichtete).

Nun richten sie sich in einem weiteren gemeinsamen Schreiben nochmals an den Stadtrat. Und nun sind auch die Junge Grüne, die JGLP, die Junge SVP und das Jugendparlament der Stadt Luzern dabei. Gemeinsam erklären sie, dass ihnen die Probleme bei der Ufschötti, wie der Drogenkonsum, die Gewalt und das Littering durchaus bewusst seien.

Gemeinsam Lösungen finden

«Wir nehmen die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner der Ufschötti ernst. Dabei wollen wir nicht nur kritisieren, sondern zusammen Lösungen finden, damit die Ufschötti weiterhin ein toller Ort für alle bleibt», heisst es in Ihrer Medienmitteilung.

Der Zusammenschluss der Jungparteien und des Jugendparlaments hat auch bereits eine konkrete Vorstellung, wie diese Probleme angegangen werden könnten. Denn ihnen sei klar, dass die beste Lösung nur gemeinsam mit allen Interessengruppen gefunden werden könne.

Deshalb bitten sie in ihrem Schreiben die Luzerner Stadträtinnen zu prüfen, ob die Stadt Luzern nach dem Vorbild der «AG Corona» eine Arbeitsgruppe mit allen beteiligten Interessensgruppen für die Anliegen der Ufschötti schaffen könne. Die Jungparteien und das Jugendparlament bieten zudem an, auch Teil dieser Gruppe zu sein.

  • Medienmitteilung der Luzerner Jungparteien und des Jugendparlaments der Stadt Luzern
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