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Asylchefin über Folgen der Flüchtlingswelle

Luzerner Gemeinden müssen per 2025 für zusätzlich 940 Personen Sozialhilfe zahlen

Ab 2025 werden die Gemeinden für die Sozialhilfe der Flüchtlinge aufkommen. (Bild: Unsplash/Scott Graham)

Ab 2025 kommen nicht mehr die Kantone, sondern die Gemeinden für die Sozialhilfe der Flüchtlinge auf. Die erste Prognose sagt voraus, dass im Kanton Luzern rund 904 Personen in die Zuständigkeit der Gemeinden wechseln werden.

2025 jährt sich die Flüchtlingswelle zum zehnten Mal. Dann kommen im Kanton Luzern die Gemeinden für die Sozialhilfe der Personen auf. Laut der Prognose von Silvia Bolliger, Leiterin der kantonalen Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen, bedeutet dies, dass im Kanton Luzern 940 Personen in die Zuständigkeit der Gemeinden wechseln werden.

Die Prognose sei aber noch mit vielen Unsicherheiten behaftet, teilt Bolliger der «Luzerner Zeitung» am Freitag mit. Bis dahin sollen möglichst viele in den Arbeitsmarkt integriert werden. Obwohl der Kanton Luzern im nationalen Vergleich zum Teil weit über dem Durchschnitt liegt, soll eine nachhaltigere Integration in die Berufswelt das Ziel sein. Zusätzlich setzt sich der Kanton dafür ein, die Erwerbsquote zu erhöhen.

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