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Bereits mehr als 4000 Unterschriften

Luzerner Gastro-Petition findet regen Zuspruch

Tausende Luzerner wollen die Gastronomie nicht im Stich lassen. (Bild: Jan Rucki)

Die Gastronomie fordert mehr Unterstützung in der Coronakrise – und erfährt breite Unterstützung: Die am Freitag lancierte Luzerner Petition zählt bereits über 4'000 Unterzeichner. Die Stunde der Wahrheit kommt für die Branche nächste Woche.

Die Restaurants und Bars sind geschlossen, und bei vielen sind die wirtschaftlichen Sorgen gross. Die Einnahmen fallen weg, die Fixkosten bleiben. Nun soll der Kanton Luzern zusätzlich zur bestehenden Härtefallentschädigung Sofortmassnahmen oder Entschädigungen vorschlagen, um das Gastgewerbe zu retten. Ebenso soll sich der Kanton beim Bund für die Anliegen der Branche einsetzen.

Das fordert die neu gegründete AG Gastgewerbe Luzern, die am Freitag eine entsprechende Petition lanciert hat. Diese wird von fast allen Luzerner Stände- und Nationalräten unterstützt (zentralplus berichtete).

Mitte Woche gibt es Neuigkeiten

Und auch bei der Bevölkerung stösst sie auf grossen Zuspruch. Am frühen Sonntagnachmittag hatten bereits über 4'000 Menschen die Petition mit dem Titel «Wir lassen das Gastgewerbe nicht im Stich!» unterzeichnet.

Das dürfte wohl auch der Regierungsrat zur Kenntnis nehmen. Er hat bereits angekündigt, dass er behördlich geschlossene Branchen noch besser unterstützen will. Wie genau, darüber informiert er am nächsten Donnerstag.

Bereits am Mittwoch werden neue Schritte des Bundesrates erwartet. Gemäss übereinstimmenden Medienberichten sollen die Kriterien für Härtefälle gelockert werden. Das betrifft unter anderem die Schwelle der Umsatzeinbussen, die bislang bei 40 Prozent angesetzt ist. Das dürfte für die Betriebe umso wichtiger sein, falls der Bundesrat tatsächlich – wie letzte Woche angekündigt – den Beizen-Shutdown bis Ende Februar verlängert. Auch das wird nächste Woche entschieden.

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