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Bundesrat soll wieder ans Steuer

Luzerner Clubbetreiber versteht die Welt nicht mehr

Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Derzeit sind die Türen des Princesse Club geschlossen. (Bild: Facebook Princesse Club)

Einer der grössten Clubs der Stadt Luzern bleibt wohl bis auf Weiteres geschlossen. Der bekannte Clubbetreiber Milos Kant kritisiert die Luzerner Regierung nun scharf.

Das Nachtleben Luzerns wurde diese Woche empfindlich eingeschränkt: Nur noch 100 Personen sind in Clubs und Bars erlaubt (zentralplus berichtete). Eine der bekanntesten Figuren der lokalen Clubszene, Milos Kant, äusserte sich nun über die Folgen für seinen Club «Princesse».

Gegenüber «Blick» schätzt Kant seine bisherigen Verluste durch die Corona-Krise auf rund eine Viertelmillion Franken. Grund dafür seien unter anderem die hohen Personalkosten.

Die einnahmen aus den 100 erlaubten Personen, stünden in keinem Verhältnis zu den Aufwänden um den Club zu öffnen, so Kant. Er kritisiert die Entscheidung des Luzerner Regierungsrates und sähe lieber wieder den Bundesrat in der Verantwortung.

Ungleichbehandlung gegenüber anderen Kantonen

Der Bundesrat hätte, so Kant, solange in der Verantwortung stehen sollen, bis die Krise ausgestanden ist. Die Übertragung der Verantwortung an die Kantone habe eine Ungleichbehandlung mit sich gebracht. Kant verweist auf Zürich, wo die Clubs weiterhin uneingeschränkt offen sind.

Gemäss Blick hätte das «Princesse» in rund einer Woche geöffnet werden sollen. Nun peilt Kant eine Öffnung im August an. Von der Luzerner Regierung verlangt er weitere Unterstützungsmassnahmen für die Club- und Barszene.

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