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«Corona ist vorbei»
Luzerner Chefarzt tappt erneut in Social-Media-Fettnapf

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Florim Cuculi (l.) klärt gemeinsam mit Chefarzt Mentor Bilali vom Spital Langenthal über die Corona-Impfung auf. (Bild: Screenshot Facebook/@Florim Cuculi)

Der Co-Chefarzt am Luzerner Kantonsspital, Florim Cuculi, äusserte sich im September auf Facebook herablassend über Impfkritiker. Am vergangenen Wochenende tappte er schon wieder in ein Corona-Fettnäpfchen auf Social Media.

In einem Facebook-Video rief der Co-Chefarzt am Luzerner Kantonsspital (Luks), Florim Cuculi, die albanische Bevölkerung im September zum Impfen auf. Diese Tatsache wäre unproblematisch. Doch die Art und Weise, wie sich Cuculi im Video ausdrückte, sorgte für grosse Aufregung. Als «asozial» bezeichnete er Leute, die sich nicht impfen lassen wollen und fügte an, dass man durch dieses Verhalten, welches die Gesundheit Anderer gefährde, zu einem «Parasiten» der Gesellschaft werden könne.(zentralplus berichtete).

Die Äusserung löste in impfskeptischen Kreisen einen Sturm der Entrüstung aus. Cuculi zog daraufhin die Reissleine und löschte das Video (zentralplus berichtete). Nun gibt es aber erneut Kritik am Luzerner Co-Chefarzt mit albanischen Wurzeln. Und erneut steht ein Video Cuculis in den sozialen Medien am Ursprung der Aufregung.

Das besagte Video hatte der Arzt am Samstagabend auf Instagram veröffentlicht. Es zeigt ihn gutgelaunt in einem Zürcher Club. Im Video richtet er sich dann an den kosovarischen Premierminister Albin Kurti: «Herr Kurti, Corona ist vorbei! Beende den Lockdown, jetzt!» Das berichtet das News-Portal «20 Minuten».

Cuculi löscht Video

Auch dieses Video hat Cuculi mittlerweile gelöscht. Wie er gegenüber dem News-Portal mitteilt, bereue er das Video: «Ich habe im Ausgang mitten in der Nacht im Affekt etwas gepostet, das ich heute so nicht mehr sagen würde», bedauert Cuculi diese Aktion.

Er sei zwar schon der Meinung, dass der Schweizer Weg mit moderaten Corona-Massnahmen auch für den Kosovo die richtige Strategie sei. Im südosteuropäischen Land gelten derzeit strenge Corona-Regeln, zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens gilt gar eine Sperrstunde.

Der Chefarzt ist sich aber auch bewusst, dass es ihm nicht zustehe, die kosovarische Regierung aufzufordern, den Lockdown zu beenden. Auch sei ihm als Arzt das Thema Corona und die Gesundheit der Bevölkerung ein grosses Anliegen. Er sei jedoch ein Gegner von «extremen Zwangsmassnahmen». Diese Haltung sei im mittlerweile gelöschten Video zum Ausdruck gekommen.

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3 Kommentare
  1. Remo, 26.01.2022, 22:31 Uhr

    Lieber einer wie Cuculi, der ab und zu in einen Fettnapf tritt, als Schwurblerärzte wie in Ebikon. Im ersten Video hat er nur gesagt was viele (auch ich) gedacht haben.

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    1. Michel von der Schwand, 27.01.2022, 09:24 Uhr

      Teile diese Meinung. Auffallend, dass es sich bei den meisten Ärzte um deutsche Aldi-Discounter-Schwurbler-Ärzte handelt. Schwurbeln auf FB, Instagram und Youtube um die Wette, vernachlässigen aber ihr Kerngeschäft. Unfassbarer Nonens solcher deutschen Ärzte. Wobei es natürlich auch sensationelle deutsche Fachärzte gibt. Mein Kadiologe ist der Topshot unter den Kardiologen in Luzern.

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  2. Vreni, 26.01.2022, 19:46 Uhr

    Herr Tschuggeli ist ei sehr guter Kardiologe

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