Schnee, Schäden und Strommast

Luzerner Autofahrer schlittern durchs Wochenende

Auf schneebedeckter Strasse geriet ein Autofahrer ins Rutschen – und krachte in ein Auto neben ihm. (Bild: Luzerner Polizei)

So einige Autofahrer sind am Wochenende nicht mit den schneebedeckten Strassen klargekommen: Auf der Autobahn A2 sind mehrere Autofahrer ins Rutschen geraten und haben Unfälle verursacht. Aber nicht nur.

Am Wochenende hat es geschneit, teilweise hat sich der Schnee mehrere Meter hoch getürmt (zentralplus berichtete). Sehr zum Nachteil der Autofahrer, wie eine Medienmitteilung der Luzerner Polizei am Montag zeigt. Gleich zweimal knallte es wegen herum rutschenden Autos auf der Autobahn A2. Am Sonntag versuchte ein Autofahrer auf Höhe Sursee von der Überholspur auf die normale zu wechseln. Dabei geriet er ins Rutschen und knallte in die rechte Leitplanke. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand ein Sachschaden von rund 12'000 Franken.

Die rutschige Fahrbahn kommt einen Autofahrer teuer zu stehen. (Bild: Luzerner Polizei)

Weniger Glück hatte ein Autofahrer, der kurz nach dem Rastplatz Knutwil Süd bremsen musste. Sein Auto geriet ins Schleudern und krachte in das Auto auf der rechten Fahrbahn daneben. Zudem knallte der Autofahrer hinter ihm in das ins Schleudern geratene Auto. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt. Der Rettungsdienst fuhr sie ins Spital. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 36'000 Franken.

Beim Unfall in Knutwil wurden sechs Personen verletzt. (Bild: Luzerner Polizei)

Von der Strasse ab – in einen Strommast

Aus noch ungeklärten Gründen geriet ein Autofahrer auf der Nebenstrasse Ohmelinge in Hildisrieden von der Strasse ab. Dabei krachte er am Sonntagmorgen frontal in einen Strommast. Auch er musste wegen Verletzungen ins Spital. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Das war jedoch nicht der einzige Unfall auf Hildisrieder Strassen an diesem Wochenende: Im Bereich der Bushaltestelle Post musste eine Autofahrerin bei einem Fussgängerstreifen anhalten. Die 18-jährige Rollerfahrerin hinter ihr bemerkte dies zu spät und knallte in ihr Heck. Sie musste danach mit Verletzungen ins Spital. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 7500 Franken.

Der Strommast richtete am Auto grossen Schaden an. (Bild: Luzerner Polizei)

In Adligenswil hingegen kam ein Autofahrer am Samstagabend von der Baldimoosstrasse ab und fuhr in einen Vorgarten. Der 48-Jährige blieb unverletzt. Da die Polizisten keinen Atemalkoholtest machen konnten, musste er sich einer Blut- und Urinentnahme unterziehen. Bis zu einem Entscheid des Strassenverkehrsamts darf er kein Fahrzeug mehr lenken.

Wieso der Autofahrer in den Vorgarten geriet, ist bislang noch unklar. (Bild: Luzerner Polizei)

Unfälle in der Stadt Luzern

Ebenfalls zu tief ins Glas geschaut hatte ein 56-Jähriger am Freitagnachmittag in der Stadt Luzern. Mit gut 1,7 Promille Alkohol intus bog er von der Friedentalstrasse nach rechts in die Zürichstrasse ein. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 5500 Franken. Auch er darf bis zu einem Entscheid des Strassenverkehrsamts kein Auto mehr fahren.

Am Samstagabend knallte es in Luzern erneut. Als ein Autofahrer auf der Haldenstrasse nach links ins Parkhaus National abbog, knallte er in einen entgegenkommenden E-Scooter. Der 34-jährige E-Scooter-Fahrer wurde dadurch verletzt und musste ins Spital.

Verwendete Quellen
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