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Mehr Selbstbestimmung für Asylsuchende
Luzerner Aktivisten demonstrieren gegen Schweizer Asylzentren

  • Lesezeit: 1 min
  • Kommentare: 7
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Rund 200 Leute nahmen an der bewilligten Demo teil. (Bild: zvg)

Etwa 200 Personen folgten am Dienstagabend dem Aufruf der Gruppe «Resolut» zu einer Demo in Luzern. Damit wollten sie auf Missstände in Schweizer Asylzentren aufmerksam machen.

Wie die Gruppe in einer Medienmitteilung schreibt, versammelten sich die Demonstrierenden um 18 Uhr auf dem Mühlenplatz und zogen ab 18:30 durch die Alt- und Neustadt, wo die Demo nach einer Ansprache vor dem Amt für Migration in der Industriestrasse endete.

Die Luzerner Aktivistinnen forderten mehr Selbstbestimmung für geflüchtete Menschen. Sie kritisierten das durch Fremdbestimmung geprägte Schweizer Asylsystem, welches mit der Inbetriebnahme der Bundesasyllager im März 2019 noch schlimmer geworden sei.

Kritik an den Bundeslagern

Diese Bundeslager seien oft weit abgelegen. Als Beispiel nennt Resolut das Asylzentrum auf dem Glaubenberg in Obwalden. Sie bemängelten die strengen Präsenzzeiten, welche die Integration zusätzlich erschweren und an der psychischen Verfassung der Asylsuchenden nagen würden.

Die Demo sei Teil der «Velotour d’Horizon» gewesen, welche vom 10. Juli bis zum 2. August durch die Schweiz führt. Ziel dieser Tour sei es, an verschiedenen «Brennpunkten des Schweizer Asyl-Lager-Systems» das Ausmass der Einschränkungen im Lageralltag zu thematisieren.

Demo war bewilligt

«Die Demonstration wurde von der Stadt Luzern bewilligt und verlief friedlich», schreibt die Organisation. Zum Schutz vor dem Corona-Virus hätten alle Teilnehmer Masken getragen. 

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7 Kommentare
  1. Enzler Tru, 01.08.2020, 03:09 Uhr

    Der Glaubenberg ist nicht in Luzern, sondern im Kanton Obwalden!

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  2. Andreas Peter, 29.07.2020, 13:36 Uhr

    Die Basler Zeitung spurt aber wieder, seit sie Tamedia gehört.
    Langweiliger, linkslastiger Einheitsbrei. Unter Somm war sie vielfältiger, spannender aber sicher nicht «Rechts».
    Und ehrlich gesagt, Blochers Blättli interessieren mich so wenig wie die WoZ oder die Weltwoche.
    Mir geht es nur um die tonangebenden Medien.

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  3. Andreas Peter, 29.07.2020, 10:58 Uhr

    «Bleiberecht für alle überall»
    Ja, viel Spass auch!
    Diese jungen Leute können nicht bis drei zählen, halten sich aber für ganz besonders schlau und moralisch überlegen, weil die deutschsprachigen Medien ihnen das so eintrichtern.
    Die linke bis linksextreme Propaganda auf allen Kanälen muss aufhören.

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    1. Sandra Püntener, 29.07.2020, 12:18 Uhr

      Ich bin auch gegen ein Bleiberecht für alle. Aber deutschsprachige Medien, die linksextreme Propaganda verbreiten, kenne ich in der Schweiz keine. Hingegen Christoph Blocher, der über fast 30 Zeitungen verfügt und hier seine SVP-Botschaften streut, oder aber die Weltwoche als Gegengewicht zur WOZ. Benennen Sie diese linksextremen Medien doch mal!

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    2. Andreas Peter, 29.07.2020, 12:37 Uhr

      Ich glaube ich bin noch nie einer Blocher Zeitung begegnet.
      Jetzt, wo Sie es sagen, habe ich mal nachgeschaut und nehme an, Sie meinen z.B ein Blatt namens «Luzerner Rundschau». Davon hatte ich noch nie gehört.
      Ich habe nicht pauschal von «linksextremen Medien» in der Schweiz gesprochen.
      Es geht um die subtile, aber nimmermüde Linkspropaganda, welche vor allem SRG Medien absondern. Das ist besonders ärgerlich, weil ich das auch noch bezahlen muss. Den Tagi muss ich weder lesen noch bezahlen.
      In Deutschland ist man aber etwas weiter, das sind gewisse Personen im ÖR durchaus als Linksaktivisten zu bezeichnen. So z.B. der unverhohlene «Haltungsjournalismus» einer Frau Reschke. Siehe der jüngste «Panorama“-Skandal etc.

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    3. Sandra Püntener, 29.07.2020, 12:57 Uhr

      Erst war es die Basler Zeitung, ausserdem soll Christoph Blocher auch die Weltwoche mitfinanziert haben. Zu seinen aktuellen Blättern empfehle ich Ihnen diesen in der unverdächtigen NZZ erschienen Artikel: https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/christoph-blocher-das-politische-potenzial-seiner-gratis-blaetter-ld.1438025

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    4. Andreas Peter, 29.07.2020, 13:37 Uhr

      Sorry, falschen Link erwischt.
      Der Beitrag «Die Basler Zeitung spurt…» ist natürlich eine Antwort auf Sandra Püntener.

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