Senkung auf 1,6 Einheiten gefordert

Luzern will Steuern leicht senken – Kommission will mehr

Die Luzerner Regierung will die Steuern 2022 senken.

Die Planungs- und Finanzkommission des Kantonsrats (PFK) will den Steuerfuss stärker senken, als die Luzerner Regierung. Das Parlament entscheidet Ende Oktober darüber.

Angesichts der überdurchschnittlich hohen Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) findet es der Regierungsrat angemessen, die Staatssteuern von 1,7 auf 1,65 Einheiten zu senken. Einer Mehrheit der PFK geht das zu wenig weit. Die Kommission beantragt dem Kantonsrat für 2022 eine Senkung auf 1,6 Einheiten.

Diese Reduktion sei inhaltlich mit der aktuellen und für die kommenden Jahre erwarteten höheren Ausschüttung der SNB verknüpft. Die Steuerfusssenkung müsse wieder überprüft werden, sobald die Ausschüttungen nicht mehr in der aktuellen Höhe erwartet werden, heisst es in einer Mitteilung der Kommission.

Eine Minderheit der Kommission erachtete es angesichts unbekannter künftiger Kosten und einem Stau bei den Investitionen aufgrund der vergangenen Sparpakete als verfrüht, eine Steuerfussreduktion vorzunehmen. Der Kantonsrat wird die Vorlagen an der Session vom 25./26. Oktober 2021 beraten.

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