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Pilotversuch an der Tribschenstrasse

Luzern prüft die Super-Ampel

Alle Farben gleichzeitig wird auch die neue Ampelsteuerung nicht anzeigen. (Bild: Adobe Stock)

Die Stadt Luzern führt kommende Woche den landesweit ersten Test mit einer neuartigen Steuerung für Lichtsignalanlagen durch. Diese berücksichtigt auch die Wartezeiten und soll für eine flüssigere Verkehrsabwicklung sorgen.

An den heutigen Ampelanlagen können Reihenfolge, Grünzeiten und Prioritäten für jede Fahrspur definiert werden. Die Wartezeiten hingegen können nur bedingt berücksichtigt werden. Dies führe auf Strecken mit hohem Busaufkommen dazu, dass Fahrzeuge auf Nebenachsen und Fussgängerinnen und Fussgänger teilweise lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Das teilt das Tiefbauamt der Stadt Luzern mit.

Die neue Selbst-Steuerung erfasse, aus welchen Richtungen sich wie viele Fahrzeuge der Kreuzung nähern. Sekündlich wird neu berechnet, mit welchen Grünzeiten die wenigsten Fahrzeuge anhalten und warten müssen. Der Verkehrsablauf wird dadurch – bisher zumindest im Modell – laufend optimiert. Durch den flüssigeren Ablauf des Verkehrs soll auch der Schadstoffausstoss reduziert werden.

Test entscheidet über definitive Einführung

Im Pilotbetrieb in der Stadt Luzern muss sich zeigen, ob die Super-Ampel auch in der Praxis funktioniert. Für den Praxistest wählte die Stadt Luzern eine Teststrecke bei der Langensandbrücke: Die beiden Lichtsignalanlagen an den Kreuzungen Tribschen-/Kellerstrasse und Tribschen-/ Werkhofstrasse werden vom Montag, 21., bis Sonntag, 27. Oktober, mit dem neuen Steuerverfahren betrieben. Der Pilotversuch wird von der ETH Zürich mit einer Wirkungsuntersuchung begleitet. Ist der Praxistext erfolgreich, wird die Stadt Luzern die neue Steuerung an diesen beiden Lichtsignalanlagen definitiv einführen.

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