Luzern nimmt’s gemächlich

Zwölf Tage vor dem grossen Abstimmungssonntag am 28. Februar zeichnet sich in vielen Schweizer Städten eine rekordverdächtige Stimmbeteiligung ab – zumindest wenn man die bereits eingegangenen brieflichen Stimmabgaben zählt. Anders sieht es in Luzern aus. Hier hinkt man hinterher.

Die briefliche Stimmbeteiligung ist rekordhoch. In verschiedenen Schweizer Städten ist die Partizipation gar höher als vor der Masseneinwanderungs-Initiative, wie die «NZZ» am Mittwoch berichtet. Doch während in Städten wie Zürich bereits 30 Prozent der Stimmberechtigten ihr Couvert eingeworfen haben, sind es in Luzern lediglich 15 Prozent. Damit stellt Luzern unter den insgesamt elf untersuchten Städten das Schlusslicht dar.

Trotzdem geht Thomas Zumbühl, Leiter Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern, letztlich von einer sehr hohen Beteiligung aus. Er hat für den Abstimmungssonntag 98 Mitarbeiter aufgeboten. Normalerweise seien nur etwa 60 Leute im Einsatz. Politikwissenschafter Lukas Golder von GfS Bern rechnet schweizweit mit einer Stimmbeteiligung um die 55 Prozent, wie er gegenüber «10vor10» sagt. 

Bisher profitierte vor allem die SVP bei einer hohen Stimmbeteiligung, schreibt die «NZZ» weiter. Doch dieses Mal mobilisieren auch die Gegner überdurchschnittlich stark. Wer aktuell die Nase vorne hat, wird das letzte Wahlbarometer der SRG zeigen, das am Mittwochnachmittag um 17 Uhr veröffentlicht wird.

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