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Codewort ermöglicht anonymes Hilfegesuch im Club

«Luisa» schützt künftig vor sexuellen Übergriffen

Ein Rückgang des Luzerner Nachtlebens ist unter den Party-Gästen deutlich zu spüren.

(Bild: Vegas Dance Club)

Die Organisation Safer Clubbing lanciert in der Stadt Luzern eine Kampagne mit einem Code, um Personen vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Der Code «Isch d’Luisa da?» kann bereits in Zürich und Winterthur verwendet werden.

Es gibt immer wieder Situationen, in denen Personen Opfer von sexuellen Übergriffen werden. Besonders auf Partys oder in Bars, kommt es regelmässig zu Situationen mit sexuell motivierter Gewalt – auch in Luzern.

Um dem entgegenzuwirken, hat das nationale Label Safer Clubbing die Kampagne «Luisa ist hier» lanciert. Neben Zürich und Winterthur macht auch die Sektion Luzern mit Hilfe der Opferberatungsstelle des Kanton Luzern mit.

Code soll Hemmschwelle der Opfer senken

Der Mechanismus ist relativ einfach: Fühlt sich eine Person im Club belästigt, kann sie zur Bar gehen und die Frage «Ist Luisa hier?» stellen. Das Personal bringt das Opfer daraufhin in einen geschützten Raum. Der Code soll die Hemmschwelle der Opfer senken, die sich oftmals schlichtweg nicht getrauen an Dritte zu wenden.  

In Luzern gehören fast 15 Bars und Clubs der Organisation Safer Clubbing an. Darunter das Madeleine, Bourbaki, Roadhouse, Schwarzes und Weisses Schaf, der Princess Club oder das Bruch Brothers. Dort hängen von nun an beim Eingang und auf der Toilette Infoplakate, welche auf die Kampagne aufmerksam machen sollen.

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