Literaturpreis für Tijan Sila

Familiäre Wunden, die über Generationen nicht verheilen, haben thematisch das diesjährige Wettlesen um den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis geprägt.

Der aus Sarajevo stammende und in Kaiserslautern lebende Autor Tijan Sila setzte sich am Sonntag im österreichischen Klagenfurt bei der Abstimmung der Jury in einem breiten Favoritenfeld durch. Für seinen Text mit dem selbsterklärenden Titel «Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde» erhielt er den Hauptpreis.

Die von der Stadt Klagenfurt gestiftete Ehrung ist mit 25’000 Euro dotiert und nach der dort geborenen Literatin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannt.

Quelle:swisstxt
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