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Letztes Urteil gegen Rote-Khmer-Führer

Mit einem letzten Urteil gegen einen ehemaligen Anführer der Roten Khmer in Kambodscha hat das Sondergericht zur Ahndung der Verbrechen des Pol-Pot-Regimes nach 16 Jahren die Arbeit beendet. Das von der UNO gestützte Tribunal in Phnom Penh lehnte den Berufungsantrag des letzten Überlebenden der damaligen Staatsführung, Khieu Samphan, ab. Der 91-Jährige war 2018 des Völkermordes für schuldig befunden worden. Durch Zwangsarbeit, Hungersnöte, Folter und Mord kamen zwischen 1975 und 1979 Schätzungen zufolge etwa 1,7 Millionen Menschen ums Leben. Insgesamt hat das Gericht drei mutmassliche Drahtzieher schuldig gesprochen und verurteilt.

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