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Genossenschaft Zeitgut

Krienser Nachbarschaftsprojekt buhlt um 50’000 Franken

Die Genossenschaft Zeitgut bewirbt sich um einen finanziellen Zustupf der Migros. (Bild: Sceenshot vom Online-Voting)

Die Genossenschaft Zeitgut Luzern will zusammen mit der Stadt Kriens in einem Pilotprojekt die Nachbarschaftshilfe stärken. Zahlen soll das Startkapital die Migros.

Die Lockdown-Phase von Corona hatte auch was Gutes. Die Nachbarschaftshilfe funktionierte. Man erledigte Postgänge, ging für andere einkaufen, erledigte da und dort etwas.

Die Grundidee dieser Nachbarschaftshilfe soll in Kriens weiterleben. Eingeführt werden soll ein System, das sich in der Stadt Luzern bereits sehr gut bewährt hat (zentralplus berichtete). Dort hat Zeitgut Luzern einen Leistungsauftrag der Stadt Luzern und koordiniert die ehrenamtlichen Aktivitäten für die Nachbarschaftshilfe. Dafür wurde die Organisation letztes Jahr ausgezeichnet (zentralplus berichtete).

Nun will die Genossenschaft auch in Kriens aktiv werden (zentralplus berichtete). Anders als in Luzern wird sie von der Stadt Kriens zwar ideell, aber nicht finanziell unterstützt. Das Startkapital für die Aufstockung der Geschäftsstelle liefern soll die Migros. Um die Kosten während einer zweijährigen Pilotphase zu decken, hat Zeitgut Luzern ihr Projekt Nachbarschaftshilfe Kriens beim Förderprojekt «Nachbarschaftsinitiative» von «Migros-Engagement» angemeldet.

Das Voting – bei dem es bis zu 50'000 Franken zu gewinnen gibt – läuft seit dieser Woche. Zeitgut hat bereits rund 500 Stimmen und liegt damit bisher auf dem zweiten Platz. Die Abstimmung dauert noch bis zum 22. Januar.

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