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Komitee gegen Auslagerung der Heime und Alterssiedlungen

Mehrere Organisationen und Einzelpersonen haben sich zu einem Komitee zusammengeschlossen, um die Auslagerung der Heime und Alterssiedlungen (HAS) gemeinsam zu bekämpfen. Die Bevökerung der Stadt Luzern stimmt am 18. Mai 2014 über das Vorhaben ab.

Für eine Auslagerung bestehe keine Notwendigkeit, wie das Komitee in einer Mitteilung wissen lässt. «Der Stadt ist es bis anhin stets gelungen, für betagte und pflegebedürftige Menschen Leistungen auf hohem Niveau anzubieten. Dies kann auch weiterhin sichergestellt werden», lässt sich Regula Roth-Koch, ehemalige Bürgerpräsidentin, zitieren.

Ebenfalls betont das Komitee, das mit der Neuordnung der Pflegefinanzierung ein geeignetes Instrument zur Finanzierung zur Verfügung stehe. Zudem seien die Entwicklungen im Gesundheitswesen planbar, wie Max Bühler, Grosstadtrat Juso, ausführt: «Die HAS müssen ihre Ausrichtung nicht von einem Tag auf den anderen um 180 Grad ändern können. Im Gegensatz zur wirtschaftlichen Tätigkeit einer Aktiengesellschaft ist die vorausschauende Planung im Interesse der gesamten Bevölkerung eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand.»

Der ehemalige Nationalrat Hans Widmer sieht in der Altersversorgung keinen Platz für Experimente: «Unsere Heime sollen der vollen demokratischen Mitsprache nicht entzogen werden.»

Das Komitee stehen zwei zentrale Fragen im Raum:
1. Soll die Altenpflege aus dem Service Public ausgeschlossen werden?
2. Verbessert eine Auslagerung die Anstellungsbedingungen für das Personal längerfristig?

Da beide Fragen mit einem Nein beantwortet werden könne, mache eine Auslagerung keinen Sinn.

 

 

 

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