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Pläne des Regierungsrats

Knapp 50 Millionen Franken für sicherere Luzerner Strassen

Die Strassen im Zentrum von Kriens sollen für den Velo- und Fussverkehr ausgebaut werden. (Bild: Kanton Luzern)

Der Luzerner Regierungsrat hat für die Sanierung und den Ausbau von Strassen Kredite im Rahmen von rund 50 Millionen Franken beantragt. Im Zentrum steht dabei vor allem die Sicherheit.

Die Luzerner Strassen sollen sicherer und der Hochwasserschutz ausgebaut werden. Deswegen beantragt der Regierungsrat jetzt für vier Projekte Sonderkredite in Höhe von knapp 50 Millionen Franken. Besonders Fuss-, Velofahrer und Personen mit Rollstuhl oder Kinderwagen werden sich freuen.

Das Kernstück der Sonderkredite ist der Ausbau der Kantonsstrasse 4 von Luzern durch das Zentrum von Kriens nach Malters. Dafür werden zusätzlich 24,9 Millionen Franken beantragt. Geplant ist der Ausbau der Strasse mit einem durchgehenden Veloweg und einem zwei Meter breiten Fussweg auf einer Strecke 1,7 Kilometer. Hinzu kommt der behindertengerechte Ausbau von elf Bushaltestellen. Das Projekt ist auf die anschliessenden Projekte Ränggloch und das Strassenprojekt auf der Hergiswilerstrasse dem Ausbau des Krienbach abgestimmt.

Hochwasserschutz wird ausgebaut

Ähnliche Pläne gibt es für die Kantonsstrassen 12, 13 und 15a im Abschnitt Knoten Lohren in der Gemeinde Emmen. Mit einem Sonderkredit von 12,2 Millionen Franken soll die Anpassung von Bushaltestellen und der Ausbau von Geh- und Velowegen gemacht werden.

Weitere zwei bis vier Millionen Franken werden für den Hochwasserschutz bei der Kleinen Emme beantragt, je nach Beteiligung des Bunds. Durch eine Renaturierung der Kleinen Emme vom Zufluss der Fontanne bis zu Einmündung in die Reuss wird das Hochwasserrisiko gesenkt. Die Flussläufe der Kleinen Emme und des Rümlings werden ausgebaut und die Abflusskapazitäten vergrössert.

Zuletzt beantragt der Regierungsrat 8,2 Millionen Franken für die Sanierung der Kantonsstrasse 2b. Sie verbindet die Gemeinden Greppen, Weggis, Vitznau und Gersau mit den lokalen Zentren Küssnacht und Brunnen. Die Strasse ist zu schmal und zu kurvig. Deswegen soll sie verbreitert und beschädigte Strassenteile saniert werden.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung des Kantons Luzern
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