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Beschwerde des Heimatschutzes

Abbruch der Soldatenstube Luzern steht auf der Kippe

Der Heimatschutz will die Soldatenstube in Luzern erhalten. (Bild: Leserreporter)

Die Soldatenstube im Eichwäldli in Luzern wird vorläufig nicht abgerissen. Grund ist eine Beschwerde des Innerschweizer Heimatschutzes. Das Kantonsgericht Luzern muss nun über die aufschiebende Wirkung entscheiden.

Die Familie Eichwäldli ist ausgezogen. Damit könnte ein jahrelanger Knatsch ein Ende finden. Es kommt aber anders.

Der Innerschweizer Heimatschutzes (IHS) hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Luzerner Kantonsgericht eingereicht, um den Abriss der Soldatenstube zu verhindern. Eine Sprecherin der Luzerner Gerichte bestätigt auf Anfrage von zentralplus, dass diese am Donnerstagmorgen eingegangen ist. Ob die Beschwerde eine aufschiebende Wirkung hat – Abrissarbeiten also sofort gestoppt werden müssten – sei jedoch noch nicht entschieden. Der Fall sei hängig.

Der Heimatschutz macht gemäss «Luzerner Zeitung» geltend, die Stadt könne sich als Abbruchgesuchstellerin selber eine Abbruchbewilligung erteilen. Dies sei jedoch bundesrechtswidrig. Es müsse eine Möglichkeit zur Einsprache gewährt werden. Die Soldatenstube sei vom Denkmalschutz her nämlich als «erhaltenswert» eingestuft.

Gemäss Baudirektorin Manuela Jost laufen derzeit die Vorbereitungen für den Abbruch (zentralplus berichtete). Eigentliche Abrissarbeiten haben aber noch nicht begonnen.

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