Gefahr noch nicht gebannt

Kanton Zug rät wegen Hochwasser dringend von Wassersport ab

Von Wassersport auf Seen und Flüssen wird aufgrund der andauernden Hochwasser-Situation im Kanton Zug abgeraten. (Bild: Andreas Busslinger)

Da die Wasserpegel nur langsam zurückgehen, wird von Bootsfahrten sowie von Wassersport auf Seen und Flüssen im Kanton Zug abgeraten. Bei Schiffen und Booten geht es vor allem um den Wellengang, den diese auslösen, bei Wassersportarten um die Sicherheit.

Die Hochwasser-Situation im Kanton Zug hat sich über das Wochenende leicht entspannt. Dennoch raten die Behörden von Bootsfahrten sowie Wassersport auf dem Zuger- und Ägerisee sowie den Flüssen ab. Der hohe Wasserstand, getrübte Gewässer, Strömungen, Wellengang sowie Treibgut im Wasser stellen aktuell besondere Gefahren dar, wie es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden heisst.

Auf dem Ägerisee ist die Kursschifffahrt deshalb nach wie vor eingestellt. Es wird der Bevölkerung empfohlen, die Seen weder motorisiert noch unmotorisiert zu befahren. Obwohl das schöne Wetter in den kommenden Tagen zu einer Abkühlung einlädt, ist auch das Baden in den Seen besonders für nicht geübte Schwimmer gefährlich.

Schwimmen sollte man nur in einer geöffneten Badeanstalt, wo das Personal den Badebetrieb beaufsichtigt. Nach wie vor lebensgefährlich ist das Schwimmen aufgrund der sehr starken Strömung in Fliessgewässern, insbesondere in der Reuss. Die momentan eher tiefen Wassertemperaturen sind ebenfalls zu beachten.

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