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Nach der Pleite von «educase»

Kanton eröffnet die Ausschreibung für neue Schulsoftware

Ab Mitte Juli können Anbieterinnen von Software ein Angebot einreichen. (Bild: Unsplash/ glenncarstenspeters)

Der Kanton Luzern wagt sich an eine neue Schulsoftware. Nach dem Eklat um die Software «educase», will der Kanton jetzt einen Neustart. Mitte Juli startet die Ausschreibung.

Für den Kanton Luzern war die Schulverwaltungssoftware «educase» eine Katastrophe sondergleichen. Nach zahlreichen Problemen bei der Software ist der Kanton Anfang Februar aus dem Projekt ausgestiegen. Im Juni musste die Firma die Software einstellen.

Jetzt hat das Bildungs- und Kulturdepartement gemeinsam mit dem Verband Luzerner Gemeinden VLG eine neue Projektorganisation eingesetzt. Die 30 Beteiligten von «StabiLU» sollen das Projekt besser abstützen und einen erneuten Fehltritt bei der Beschaffung möglichst verhindern. Vertreten sind in der Projektorganisation unter anderem Schulleitungen, Informatikbeauftragte der Schulen sowie Mitarbeitende in den Schulsekretariaten. 

Ab Mitte Juli können sich Anbieterinnen bewerben

Mit dem Projekt «StabiLU» sucht der Kanton eine Software für die Schuladministration der Volksschulen. Das Ziel ist, dass alle Volksschulen, kantonalen Sonderschulen, Tagesstrukturen und Musikschulen mit einer einheitlichen Lösung arbeiten können.

Am 16. Juli wird die Ausschreibung auf der Plattform «Simap» und im Luzerner Kantonsblatt veröffentlicht. Bewerber haben bis am 9. September Zeit, ein Angebot einzureichen. Das Projekt wird zusätzlich von einem externen Qualitäts- und Risikomanagement begleitet. Die Vergabe soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit arbeiten die Schulen mit einer Administrationssoftware oder mit einem Ersatzprodukt.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung des Kantons Luzern
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