Juso wettert gegen pauschalbesteuerte Zuger

Die Juso Zug versuchte am gestrigen Samstag mit einer Aktion zu zeigen, in welchen Verhältnissen einige in Zug angemeldete Pauschalbesteuerte leben. Die Partei meint, dass eine gerechte Einziehung der Steuern das Defizit des Kantons reduzieren würde.

«Die Milliardäre beanspruchen Wohnraum des Mittelstands an bester Lage für sich und zahlen nicht einmal ordentlich Steuern. Der siebenfache Wert ihrer Wohnungen ist im Vergleich zu ihrem Vermögen ein äusserst lächerlicher Betrag», sagt Anna Spescha, Co-Präsidentin der Juso Zug. «Die unangemessene und ungerechte Privilegierung von ausländischen Superreichen muss endlich gestoppt werden.»

«Zug hat das nicht nötig»

Die Schweiz, und insbesondere der Kanton Zug, hätten es nicht nötig, mit der Pauschalbesteuerung weitere vermögende Menschen anzulocken. Stattdessen solle das Steuersystem so angepasst werden, dass alle «nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit», wie es die Bundesverfassung vorsieht, besteuert werden. «Durch eine gerechte Einziehung der Steuern würde sich zudem das Defizit des Kantons Zug reduzieren», ist sich Spescha sicher. «Deshalb kämpfen wir für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung.» Die Abstimmung findet am 30. November statt.

Juso wettert gegen pauschalbesteuerte Zuger
Themen
Deine Ideefür das Community-Voting

Die Redaktion sichtet die Ideen regelmässig und erstellt daraus monatliche Votings. Mehr zu unseren Regeln, wenn du dich an unseren Redaktionstisch setzt.

Deine Meinung ist gefragt
Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Bitte beachte unsere Netiquette.
Zeichenanzahl: 0 / 1500.


0 Kommentare
    Apple Store IconGoogle Play Store Icon