Jüdische Persönlichkeiten nicht geehrt

Die Rudolf-Brun-Brücke in Zürich wird nicht zur Frau-Minne-Brücke umbenannt, die Brunngasse wird nicht zur Moses-ben-Menachem-Gasse. Das Stadtparlament hat ein entsprechendes Postulat mit 103 Nein- gegen 9 Ja-Stimmen abgelehnt.

Das Postulat wollte zwei Persönlichkeiten in Erinnerung rufen, die prägend waren für die jüdische Geschichte der Stadt. Frau Minne war eine jüdische  Geschäftsfrau, ihr Sohn Moses ben Menachem war Bankier und Rabbiner.

Als Zürich im Jahr 1348 von der Pest heimgesucht wurde, wurden Juden als Sündenböcke gefoltert und ermordet. Ihr Eigentum wurde danach verteilt, wobei sich Bürgermeister Rudolf Brun einen grossen Anteil gesichert haben soll.

Quelle:swisstxt
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