Anwohner hoffen auf Cluböffnungen

IG Alpenquai: «Lärm in Ufschötti ist unterträglich»

Die Ufschötti ist während Corona zum Treffpunkt von Jugendlichen geworden, die nicht mehr in die Clubs konnten. (Bild: Emanuel Ammon/Aura)

Der Lärm in der Ufschötti ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie «geradezu explodiert», sagt Anwohner Nick Dubach. Als Mitglied der IG Alpenquai setzt er sich für die Durchsetzung der Nachruhe ein.

Die Eröffnung Buvette Strandleben in der Ufschötti wird um ein Jahr verschoben (zentralplus berichtete). Hintergrund ist eine Einsprache der IG Alpenquai, die zusätzliche Lärmbelastungen befürchtete. Stattdessen werden die Badegäste nun mit mobilen Ständen versorgt (zentralplus berichtete).

Die IG Alpenquai hat ihre Einsprache gegen die Buvette gerichtlich nicht weitergezogen. Dies bestätigt Mitglied Nick Dubach gegenüber der «Luzerner Zeitung». «Wir wollten, dass die Stadt und die Betreiber uns versichern, dass die Nachtruhe ab 22 Uhr eingehalten wird», wird er in einem Zeitungsbericht zitiert. Da die Bedenken aus dem Weg geräumt werden konnten, habe man auf einen Weiterzug verzichtet.

Party: Jugendliche weichen in Ufschötti aus

Die IG weist auf ein grundsätzliches Problem bei der Ufschötti hin. «Der Lärm hier ist im Coronajahr 2020 geradezu explodiert und unerträglich geworden», wird Dubach weiter zitiert. Weil die Clubs geschlossen sind, suchten sich die Jugendlichen einen anderen Ort zum nächtlichen Ausgang. Die IG hofft deshalb auf eine baldige Öffnung der Clubs. Grundsätzlich könnte dies ab Samstag wieder möglich sein (zentralplus berichtete).

Zudem hat sich die IG mit einem Brief an die Stadt gewandt. Sie verlangt, dass die Stadt der Polizei den Auftrag erteilt, Patrouillen bis in die Morgenstunden durchzuführen.

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