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Es droht eine Verurteilung wegen Veruntreuung

Hotelier einmal mehr im Visier der Luzerner Justiz

Die Verhandlung findet am Bezirksgericht Luzern statt.

(Bild: giw)

Verschwiegenheit ist sein Erfolgskonzept – und doch machte ein umstrittener Hotelier in den letzten 15 Jahren regelmässig Negativschlagzeilen. Nun steht der ehemalige Betreiber des Gefängnishotels im Löwengraben wegen Veruntreuung vor dem Bezirksgericht Luzern.

Was wurde ihm nicht alles schon vorgeworfen? Angefangen von «Wirten ohne Bewilligung» über «Betrug und Wucher» bis hin zur «illegalen Beschäftigung von Ausländern».

Über 100 Artikel sind in den letzten 15 Jahren über den umstrittenen Hotelier aus Mazedonien erschienen, der 2004 das Restaurant Alcatraz am Löwengraben übernommen hat. Schmeichelhaft waren die Schlagzeilen höchst selten.

Mietkaution unrechtmässig verwendet

Nun steht der heute 46-Jährige vor dem Bezirksgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Geld veruntreut zu haben. 2013 hatte er einen Mietvertrag für einen Club und eine Bar am Löwengraben 18 abgeschlossen.

In diesem Zusammenhang erhielt er 20’000 Franken als Teil-Mietkaution. Dieses Geld habe er aber nicht bei einer Bank auf einem Sparkonto oder einem Depot hinterlegt haben, das auf den Namen des Mieters lautet. Unrechtmässigerweise habe er es für sich verwendet.

In der Probezeit rückfällig geworden

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 60 Franken. Zudem soll ein Urteil der Staatsanwaltschaft Nidwalden vollstreckt werden, die ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 50 Franken verurteilt hatte.

Dies weil er während der Probezeit von fünf Jahren rückfällig geworden sei. Die Verhandlung findet am Mittwochnachmittag statt, zentralplus wird darüber berichten.

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