Horw plant Steuersenkung

Im Budget 2015 rechnet die Gemeinde Horw mit einem Defizit von 1,3 Millionen Franken. Damit entwickeln sich die Finanzen besser, als noch im Finanz- und Aufgabenplan 2015 bis 2020 erwartet. In dieser Planung rechnete die Gemeinde noch mit einem Minus von 1,8 Millionen Franken. Das Minus fürs nächste Jahr wird mit einem Bezug aus dem Eigenkapital gedeckt. Dieses betrug per 31. Dezember 2013 rund 8,75 Millionen Franken.

Aufgrund der aktuellen Bautätigkeit und des Liegenschaftshandels rechnet Horw in den nächsten Jahren mit guten Steuererträgen, wie es in einer Mitteilung heisst. Grössere Investitionen tätigt die Gemeinde im nächsten Jahr mit der Sanierung des Gemeindehauses (3,8 Millionen Franken), des Oberstufenschulhauses (5 Millionen Franken) oder mit der Sanierung der St. Niklausenstrasse (3 Millionen Franken).

Im vergangenen Jahr konnte die Gemeinde einmalig 12 Millionen mehr Steuereinnahmen verzeichnen. 11 Millionen davon flossen in einen neu geschaffenen Steuerausgleichsfonds, mit dem den Bürgern jährlich ein Steuerrabatt von einem Zwanzigstel Einheit gewährt werden solle. Aufgrund der aktuellen Entwicklung beantragt der Gemeinderat nun, den Rabatt in eine definitive Steuersenkung umzuwandeln. Gemeinderat Hans-Ruedi Jung, schätzt auf Anfrage, dass der Steuerfonds diese Senkung etwa sieben bis acht Jahre decken könnte.

Nach Beratung im Einwohnerrat entscheidet die Bevölkerung voraussichtlich im Februar 2015 an der Urne über das Budget mit der Steuersenkung.

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