Sanierung sticht ins Auge

Horw: Das ist der farbigste Pausenplatz weit und breit

Ein Farbtupfer: Der frisch sanierte Pausenplatz der Schule Biregg. (Bild: Zwischenraum Landschaftsarchitektur GmbH)

Der Pausenplatz des Schulhauses Biregg ist frisch saniert. Der neue Pausenplatz ist kunterbunt und eine wahre Freizeit-Oase.

«Monoton, marod und sanierungsbedürftig». So bezeichnet das Landschaftsarchitekturbüro Zwischenraum früheren Pausenplatz beim Horwer Schulhaus Biregg. Tatsächlich war der Pausenlatz bisher eher trist. Nebst einem roten Allwetterplatz prägte vor allem viel grauer Beton das Bild (zentralplus berichtete).

Damit ist nun Schluss. Das Büro Zwischenraum hat den Platz während der vergangenen Monate saniert. Jetzt kommt er farbenprächtig und vielseitig daher. Der bunt bemalte Boden fällt sofort ins Auge. Der Allwetterplatz der Schule Biregg hat nun neu einen Basketballbaum, eine Boulderwand, zwei Hängematten, Slacklines, eine Street-Workout Anlage, eine Torwand, und einen Teqball- und Ping-Pong-Tisch an. Und selbst für Techn-Nerds hat es eine kleine Besonderheit: Ein Tisch mit Solarzellen, auf dem das Handy kabellos aufgeladen werden kann.

Bewegung für alle

Für das Landschaftsarchitekturbüro ging es bei Sanierung aber nicht bloss um die Ästhetik. Die neue Anlage verfolgt den Anspruch, möglichst viele Menschen zur Bewegung zu animieren. «Egal ob sportlich, eingerostete oder handicapierte Personen, es sind alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters aufgefordert, die vielen Bewegungsmöglichkeiten auf dem Allwetterplatz auf spielerische Art auszuprobieren», schreibt das Büro auf Anfrage.

Die Gemeinde Horw habe nun schon zahlreiche positive Rückmeldungen auf die sanierte Anlage erhalten. Das sagt die Horwer Gemeinderätin und Vorsteherin des Sicherheitsdepartement, Astrid David-Müller gegenüber der «Luzerner Zeitung». Damit sei das Ziel der Sanierung erreicht. Mit dem Projekt wollte die Gemeinde einerseits das Quartier beleben. Anderseits einen attraktiven öffentlichen Aussenraum gestalten, der das Quartier prägt. Die Sanierung hat rund 500'000 Franken gekostet.

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