Hochschule Luzern: Qualitätsverlust wegen Sparkurs?

SP-Parlamentarier aus allen Innerschweizer Sektionen wehren sich gegen die geplante Lohnkürzung an der Hochschule Luzern und fordern, dass die Trägerkantone die ausfallenden Bundesgelder kompensieren.

Die aktuellen Saläre seien bereits heute tiefer als in anderen Regionen, schreibt die SP in einer Mitteilung. «Eine Lohnkürzung würde so zu einem Qualitätsverlust führen – vom Reputationsschaden für die ganze Zentralschweiz nicht zu sprechen.» Die Sparmassnahme ist geplant, weil Bundesbeiträge in der Höhe von 2,5 Millionen wegfallen. «Dass dafür nun das Personal und die Studierenden gerade stehen sollen, ist ein Armutszeugnis für die Trägerkantone», heisst es weiter.

Die SP verlangt, dass die Hochschule genügend Mittel bekommt, um ihren Leistungsauftrag auch erfüllen zu können. «Die für die ganze Zentralschweiz wichtige Bildungsinstitution ist bereits heute sehr schlank aufgestellt und weist sehr tiefe Ausbildungskosten pro Studierende und die tiefsten Gemeinkosten auf.» An der oberen Grenze seien dagegen die Studiengebühren, welche nicht weiter erhöht werden könnten. «Deshalb sind die Trägerkantone nun gefordert, Verantwortung für den Bildungsstandort Zentralschweiz zu übernehmen und die ausfallenden Bundesgelder zu kompensieren», so die Forderung der Partei.

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