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Grünes Licht für Hochhaus am Bundesplatz

Hier am Bundesplatz soll ein Hochhaus entstehen. (Bild: zvg)

35 Meter hoch soll es werden, das Hochhaus am Bundesplatz. Dagegen haben sich Anwohner gewehrt – aber das Kantonsgericht hat deren Einsprachen nun abgewiesen. Doch noch ist offen, ob die Einsprecher damit bis vors Bundesgericht gehen.

Im Juni 2013 beschlossen die Stimmberechtigten der Stadt Luzern die Totalrevision ihrer Bau- und Zonenordnung (BZO). Gemäss Revision ist vorgesehen, dass auf zwei Grundstücken am Bundesplatz ein Hochhaus mit einer Maximalhöhe von 35 Metern gebaut werden kann. Gegen die «Hochhauszone» wehrten sich diverse Grundeigentümer und Mieter der betroffenen Parzellen und von Nachbargrundstücken. Im Juni 2014 genehmigte der Regierungsrat die Totalrevision der Ortsplanung Luzern und lehnte die Beschwerden der Gegner des Hochhauses am Bundesplatz ab.

Nun hat auch das Kantonsgericht die Rechtsmittel gegen den Standort für ein Hochhaus abgewiesen. Das Gericht hielt fest, dass die planerischen Bedürfnisse der Stadt nach höheren Bauten – jedenfalls beim Bundesplatz – zweckmässig sind und im Rahmen der Ortsplanung die Interessen der Öffentlichkeit und der privaten Eigentümer sorgfältig abgewogen wurden.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann an das Bundesgericht weitergezogen werden. Ob die Einsprecher, unter andere Alexandros-Ioannis Guekos vom Anti-Hochhaus-Verein Stadtbild, das Urteil weiter ziehen, ist noch offen.

Gemäss BZO dürfen im Stadtzentrum drei Hochhäuser gebaut werden. Eins am Bundesplatz, eins am Pilatusplatz (beide maximal 35 Meter) und eins im Steghof (maximal 50 Meter).

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