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Mit Dok-Film über Steueroase Zug

Regisseurin Luzia Schmid gewinnt den Grimme-Preis

Die in Zug aufgewachsene Regisseurin Luzia Schmid hat einen der renommiertesten Filmpreise gewonnen. (Bild: ZDF)

Die in Zug aufgewachsene Filmemacherin Luzia Schmid wird für ihr Werk «Der Ast auf dem ich sitze» geehrt: Der Dokfilm über das Steuerparadies in der Zentralschweiz ist mit dem renommierten Grimme-Preis ausgezeichnet worden.

Die Schweizer Regisseurin Luzia Schmid ist für den Dokumentarfilm «Der Ast auf dem ich sitze» mit dem diesjährigen Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Der Dokumentarfilm habe in der Kategorie «Wettbewerb Information und Kultur» gewonnen, teilte die Zürcher Produktionsfirma Dschoint Ventschr mit.

Der Film sei eine radikal-subtile Reflexion über Doppelmoral und kollektive Verdrängung. In dem Film verknüpft Schmid das gute Leben in der Steueroase Zug mit der Situation von Ländern als Rohstofflieferanten, die unter den Praktiken in Steueroasen leiden.

Luzia Schmid ist selber im Steuerparardies Zug aufgewachsen und lebt inzwischen seit Jahren in Köln. Im Film kommen zahlreiche prominente Politiker aus Zug zu Wort, darunter Gerhard Pfister, Hanspeter Uster oder Georg Stucky. Der Grimme-Preis gilt als einer der wichtigsten Preise für Qualitätsfernsehen in Deutschland.

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