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«Glore» setzt auf faire und nachhaltige Produkte

Zwei junge Luzerner wollen global Verantwortung übernehmen und eröffnen in der Luzerner Altstadt einen neuen Kleiderladen. Sie wollen dort Kleider verkaufen, die konsequent unter fairen und ökologisch nachhaltigen Bedingungen produziert wurden.

Am Samstag eröffnen Rebekka und David Sommerhalder am Löwengraben 12 in der Luzerner Altstadt den «ökofairen» Kleiderladen «Glore». Das Wort steht für «globally responsible fashion». Von Jeans aus Bio-Baumwolle, Hemden aus Hanf, Kleidern aus Tencel, Schuhen aus vegetabil gegerbtem Leder bis hin zu Schmuck aus Bio-Lachshaut, die aus den Abfällen der Lebensmittelindustrie gewonnen wird: Ziel sei es, korrekt produzierte Kleidung zu verkaufen, erklärt Rebekka Sommerhalder.

Diesem Grundsatz entspreche die komplette Wertschöpfungskette der Produkte, sagt sie. Das reiche damit vom Anbau der Rohstoffe bis zur Weiter- und Endverarbeitung. Sie wolle Mode mit einem hohen Anspruch an Stil, Transparenz, Nachhaltigkeit und Fairness anbieten.

«Glore» Luzern schliesst sich gemäss Mitteilung vier erfolgreichen Läden aus Deutschland an. Wie lange es dauere, bis das Konzept die Schweizer überzeuge, werde sich zeigen. «Die Nachfrage ist da, wir bieten das längst überfällige Angebot. Die Herausforderung ist, in nützlicher Frist eine ausreichende Bekanntheit zu erreichen», so Sommerhalder.

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