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Einsätze der Wasserpolizei

Gewitter: Polizei musste gesunkenes Boot retten

Regen, Vierwaldstättersee, Gewitter, Boote, grau. (Archivbild: Emanuel Ammon/AURA) (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Die Gewitterfront, die gestern auch über Luzern hinwegzog, hat in kurzer Zeit starke Niederschläge gebracht. Das merkte auch die Luzerner Wasserpolizei. Sie musste gestern mehrmals ausrücken. Und zum Beispiel ein gesunkenes Boot bergen.

Es ging schnell gestern Abend. Die Gewitterfront zog aus Südwesten über Luzern und den Vierwaldstättersee hinweg und verursachte verschiedene Meldungen bei der Luzerner Wasserpolizei. Es wurden aber keine Personen verletzt.

Die Polizei hatte auf dem Sempacher- und Vierwaldstättersee um 16.34 Uhr die Sturmwarnleuchten eingeschaltet. Dennoch musste die Wasserpolizei zahlreiche Personen in die Häfen weisen. Sie waren mit Stand-Up-Paddles (SUP) und Freizeitbooten unterwegs gewesen.

Mit über 100 Stundenkilometer raste das Gewitter über den Vierwaltstättersee. Dabei füllte sich in Hertenstein ein Boot mit Wasser und sank. Die Wasserpolizei konnte es aber bergen. Kurze Zeit danach konnte sie ein treibendes Boot vor Vitznau an Land schleppen. Und auch ein abgetriebenes Stand-Up-Paddle konnte an den Besitzer übergeben werden.

SUP-Boards müssen beschriftet werden

Die Polizei musste feststellen, dass Stand-Up-Paddler oft ihre Bretter nicht richtig beschrifteten. Sie müssen den Namen und die Adresse des Eigentümers gut sichtbar tragen, damit nicht einfach unbekannte Bretter von Sturmböen erfasst werden können.

Zudem sind Paddler angewiesen, eine Schwimmweste zu tragen, wenn sie die äussere Uferzone von Seen verlassen oder sich auf Flüssen bewegen. Nachts und bei unsichtigem Wetter sollten Stand-Up-Paddles beleuchtet werden.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung der Luzerner Polizei
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