Gewinn statt Verlust: Nun wird gespendet

Trotz tieferer Steuern schliesst die Rechnung 2013 der Einwohnergemeinde Oberägeri mit einem Gewinn von einer knappen Million Franken ab. Budgetiert waren rote Zahlen. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung sind Investitionsaufschübe und Sparmassnahmen. Nun zeigt sich Oberägeri grosszügig.

Oberägeri kann den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der kommenden Einwohnergemeindeversammlung Mitte Juni einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren. Der Aufwand im Jahr 2013 betrug 37,2 Millionen Franken und der Ertrag lag bei 38,2 Millionen Franken. Dies führt zu einem Mehrertrag von einer knappen Million. Das Budget sah einen Mehraufwand von gut 50’000 Franken vor.
 
Laut einer Medienmitteilung konnten Einsparungen im Sachaufwand sowie im Personalwesen realisiert werden. Zeitliche Verzögerungen beim Start einiger Bauprojekte – beispielsweise im Strassenbau, in der Wasserversorgung und beim Abwasser – führten zu Minderinvestitionen von rund 6,3 Millionen Franken. Daraus resultierten auch weniger Abschreibungen. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von knapp elf Millionen.
 
Der gesamte Steuerertrag fiel um rund 585’000 Franken tiefer aus als budgetiert. Dies obwohl bei den Grundstückgewinnsteuern rund 1,3 Millionen Franken mehr eingenommen wurden als budgetiert.
 
50’000 Franken des Mehrertrags will die Gemeinde nun Schweizer Hilfsprojekten zukommen lassen. 900’000 Franken sollen für zusätzliche Abschreibungen im Verwaltungsvermögen eingesetzt werden, während der Restbetrag dem freien Eigenkapital zugewiesen wird.
 
Pius Meier, Gemeindepräsident und Finanzvorstand, freut sich über das positive Rechnungsergebnis: «Wir haben die richtige Mischung an massvollem Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und den getätigten Investitionen gefunden.»

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