Gemeinde gibt Tipps

Füchse wagen sich in Horwer Siedlungsgebiet

In der Nähe von Siedlungen können wilde Tiere ihre Scheu vor Menschen verlieren. Füchse erkunden dann schon mal die Umgebung. Damit ein Nebeneinander funktioniert, hat die Gemeinde Horw nun reagiert.

In Horw wurden in den vergangenen Tagen Füchse gesichtet. Das ist an sich nichts Aussergewöhnliches: In der Nähe von Siedlungsgebieten wagen sich manchmal auch Wildtiere aus dem Wald in die Wohnquartiere.

Treffen sie auf Menschen, kann das zu Konfliktsituationen führen. Denn man muss mit den Tieren auch umzugehen wissen. Die Gemeinde Horw hat deshalb auf Facebook Tipps gegeben, wie ein Nebeneinander funktioniert.

  • Füchse nicht füttern oder zähmen
  • Komposthaufen abdecken
  • Haustiere im Haus füttern
  • Kehrichtsäcke erst am Morgen auf die Strasse stellen (nicht schon am Vorabend)
  • Abfall-Container richtig schliessen
  • Distanz halten
  • Aufdringliche Füchse verscheuchen
  • Spielsachen, Schuhe usw. wegräumen

Die Tiere würden sich in Siedlungsgebieten Verstecke suchen, um sich auszuruhen oder ihre Jungen aufzuziehen. Auch die Nahrungssuche treibt die Füchse in Wohnquartiere. Füttern kann aber dazu führen, dass sie aufdringlich werden – mit Tierliebe hat das nicht mehr viel zu tun. Die Gemeinde warnt: «Zahme Füchse verursachen Konflikte und müssen in den meisten Fällen geschossen werden.»

Würden sich die Menschen an die Regeln halten, sei ein Nebeneinander möglich. Füchse würden selbständig genug Nahrung finden. Und kommt man ihnen nicht zu nahe, behalten sie auch ihre natürliche Scheu.

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