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Zuger Kulturschärpen feierlich übergeben

Festival «Sommerklänge» bespielt auch dieses Jahr spezielle Zuger Räume

Die mit der Kulturschärpe 2021 ausgezeichneten Kulturschaffenden nach der Übergabefeier im Zwischenshed. (Bild Thomas Gretener) (Bild: )

Vor rund 50-köpfigem Publikum wurden gestern in der Zwischennutzung Freiruum Zuger Kulturschaffende geehrt. Das Festival «Sommerklänge» erhielt die «Kulturschärpe» als Hauptpreisträgerin. Auch in diesem Jahr wird die Konzertreihe stattfinden, wie die Verantwortlichen an der Übergabefeier bekanntgeben konnten.

Pandemiebedingt nimmt das Organisationsteam der «Sommerklänge» für die diesjährige Ausgabe gewisse Einschränkungen in Kauf und hat auf grosse Räume geachtet. Neben der Ägerihalle in Unterägeri und dem Gemeindesaal Maienmatt in Oberägeri werden aber auch wieder zwei ganz spezielle Konzerträume bespielt.

So tritt das Schlagwerktrio «Colores» im Wasserreservoir Oberallmig in Baar auf. Der österreichische Startrompeter, Tomas Gansch, wird mit Kontrabassist, Georg Breinschmid, und der Geiger, Benjamin Schmid, bei der Mündung der alten Lorze aufspielen (Programm unter www.sommerklaenge.ch).

Musikern treten in ausgewählten, kulturhistorisch-interessanten Räumen auf

Seit 2001 sind Konzerte mit hochkarätigen Musikern in ausgewählten, kulturhistorisch-interessanten Räumen Markenzeichen des Festivals. Sogar im letzten Sommer fanden die Organisatoren mit der Zephyr-Halle der V-Zug eine überraschende Konzertlokalität, welche coronakonforme Konzerte in einer ausgezeichneten Akustik ermöglichte.

Als Laudator blickte TMGZ-Präsident und Friedensrichter Johannes Stöckli auf die Leistungen der Festivalmacherinnen zurück. Der künstlerischen Leiterin Madeleine Hoppe-Nussbaumer und ihrem Team wurden die Kulturschärpen und der Hauptpreis von 10'000 Franken von Mitgliedern der Zuger Kulturkommission überreicht.

Wieder mit Publikum und Apéro

Stadtpräsident Karl Kobelt war erfreut, nach dem Ausfall vor einem Jahr, Publikum zum traditionellen Kulturapéro mit Preisübergabe begrüssen zu können und den persönlichen Austausch wieder zu pflegen. Die Anzahl Besucherinnen war allerdings beschränkt und der Anlass im Zwischenshed des Freiruums nach der Ausschreibung rasch ausgebucht.

Ausser dem Festival Sommerklänge, das den Nebenpreis und 2500 Franken dem Kinder- und Jugendtheater Zug widmete (zentralplus berichtete), wurde die Künstlerin und Kulturvermittlerin Helena Krähenbühl mit der Ehrenpreis-Kulturschärpe ausgezeichnet. Ihr «immenses Schaffen» – so Moderatorin Maria Greco – wurde von Journalistin Monika Wegmann gewürdigt.

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