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FDP und SVP Zug gegen Hundgesetz

Die «FDP.Die Liberalen» des Kantons Zug sieht keinen Bedarf für eine Verschärfung der geltenden Regeln zur Hundehaltung. Hundehalter würden bereits seit 2008 per Bundesgesetz verpflcihtet, Theorie- und Praxiskurse beim vom Bund anerkannten Anbietern zu besuchen. Eine zusätzliche Regulierung auf Kantonsstufe führe zu unnötiger Bürokratie und Verunsicherung, schreibt die FDP in einer Pressemitteilung zur Vernehmlassung.

Auch die SVP Kanton Zug kann dem neuen Gesetz nichts abgewinnen, wie sie mitteilt. Im Hundegesetz erblicke die SVP kaum präventive Massnahmen, sondern vor allem Sanktionen und eine Versicherungspflicht. Beides seien Vorschriften, welche dem schmerzhaft geplagten Biss-Opfer wenig oder höchstens marginale Linderung brächten. «Bevor ein neues Gesetz geschaffen wird, sollten zuerst die bestehenden Vorschriften umgesetzt respektive kontrolliert werden», schreibt die Partei.

Die strikte Kontrolle der Sachkundenachweise und das regelmässige Aufzeigen der vorhandenen gesetzlichen Bestimmungen würden als Präventivmassnahmen das Pflichtbewusstsein der Hundehalter schärfen, deren Eigenverantwortung tatsächlich stärken und das angestrebte friedliche Zusammenleben von Menschen und Hunden eher fördern als dieses neue Gesetz.

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