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VR-Präsi beantwortet störende Fragen nicht

FCL-Studhalter wollte Maulkorb für Journalisten erwirken

Am Montag wird FCL-Präsident und Geschäftsführer Philipp Studhalter das weitere Vorgehen der Liga im Zusammenhang mit dem Corona-Virus mit den weiteren Klubvertretern besprechen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Philipp Studhalter wollte der «Luzerner Zeitung» die Berichterstattung über den Aktionärsstreit verbieten. Das Anliegen hatte keine Chance.

Die Rolle der «Luzerner Zeitung» ist dem FCL-Verwaltungsratspräsidenten offenbar nicht geheuer. Nachdem die Zeitung ihn mit einer Reihe von Fragen zu seiner Arbeit und Vorgehensweise konfrontiert hatte, wollte er diese nicht beantworten.

Er wolle keine der Fragen beantworten, «auch um keine allfällige Lösungsfindung im Sinne des FC Luzern zu gefährden», teilte er den Journalisten schriftlich mit.

Gericht sieht keine drohende Persönlichkeitsverletzung

Wie die Zeitung weiter schreibt, habe Studhalter gleichzeitig im Namen der FCL Holding AG und der FC Luzern-Innerschweizer AG per superprovisorischer Verfügung einen Gerichtsentscheid zu erwirken versucht. Der Zeitung sollte die Berichterstattung über den Aktionärsstreit im Allgemeinen und Studhalters Rolle im Speziellen verboten werden.

Das Gericht kam zum Schluss, dass es Studhalter nicht gelungen sei, «die drohende Persönlichkeitsverletzung glaubhaft zu machen». Die Voraussetzung für vorsorgliche Massnahmen fehle darum.

Aug ihre Fragen erhielt die Zeitung weiterhin keine Auskunft.

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